Hertha-Pechvogel Stark erleidet Nasenbeinbruch: Wieder kein Nationalelf-Debüt

Berlin - Herthas Niklas Stark bleibt das Pech erhalten. Der Abwehrspieler hat im Spiel gegen RB Leipzig einen Nasenbeinbruch erlitten. Das bestätigte der Berliner Fußball-Bundesligist am Samstag nach dem Abpfiff.

 Yussuf Poulsen (l) von RB Leipzig kämpft gegen Berlins Niklas Stark um den Ball.
Yussuf Poulsen (l) von RB Leipzig kämpft gegen Berlins Niklas Stark um den Ball.  © Andreas Gora/dpa

Damit wird es in diesem Jahr für den Hertha-Verteidiger wohl kein Debüt mehr in der Nationalmannschaft geben. Stark hatte sich die Verletzung in der zweiten Halbzeit bei einem nicht geahndeten Foul von Konrad Laimer zugezogen und musste nach 78 Minuten ausgewechselt werden.

Schiedsrichter Sören Storks entschied in der Situation nicht auf Elfmeter. Videoassistent Benjamin Cortus griff auch nicht ein.

"Der Schiedsrichter hat gesagt, Niklas läuft in den Ellenbogen des Gegners rein", berichtete der verärgerte Hertha-Trainer Ante Covic. Dabei habe es in der Szene beim Stand von 1:2 auch noch ein klares Handspiel von Laimer gegeben.

Für Stark bedeutet die Verletzung voraussichtlich eine Pause und das erneute Aus in der Nationalmannschaft. Der 24 Jahre alte Innenverteidiger war schon vier Mal von Bundestrainer Joachim Löw eingeladen worden, wartet aber noch immer auf sein erstes Spiel für Deutschland.

Zuletzt hatten ein Infekt und eine Schnittwunde am Bein sein Debüt verhindert. Auch für die anstehenden EM-Qualifikationsspiele gegen Weißrussland und Nordirland hatte Löw den Berliner Innenverteidiger wieder berufen.

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