Kovac will im Sommer wieder arbeiten - bei Hertha?

Berlin - Nach dem 0:5 steht Herthas Interimstrainer Alexander Nouri gewaltig unter Druck. Eigentlich sollte der Klinsmann-Nachfolger bis Saisonende an der Seitenlinie stehen, doch sollten die Berliner am Freitag in Düsseldorf verlieren, ist sogar ein erneuter Trainerwechsel möglich. Es wäre bereits der vierte in dieser Spielzeit.

Niko Kovac genießt die freie Zeit und will im Sommer wieder als Trainer arbeiten.
Niko Kovac genießt die freie Zeit und will im Sommer wieder als Trainer arbeiten.  © Sven Hoppe/dpa

Die Wunschlösung heißt nach wie vor Niko Kovac. Der gebürtige Berliner steht allerdings nicht zur Verfügung - zumindest nicht sofort. Beim österreichischen Sender "ServusTV" sprach der ehemalige Bayern-Coach erstmals über seine Zukunftspläne.

Klar ist: Der 48-Jährige will im Sommer wieder arbeiten. "Ich brauche auch einfach mal die Zeit, um einfach mal wieder runterzukommen. Jetzt spüre ich aber langsam den Drang, die Freude, den Willen, als Trainer wieder etwas zu machen. Ich fühle jetzt wieder die Spannung", so Kovac. "Ich gehe davon aus, dass ich im Sommer wieder was machen werde, darauf bereite ich mich vor."

Der abstiegsbedrohte Hauptstadt-Klub dürfte allerdings nicht der einzige Interessent sein. Manager Preetz erwartet harte Konkurrenz. "Viel größer als Bayern gibt es nicht. Aber das ist mir egal. Wenn ich mich mit einem Klub identifizieren kann, werde ich es machen."

Ein Engagement im Ausland (England oder Spanien) ist dabei ebenso möglich, wie ein erneutes Engagement in der Bundesliga. "Am Ende wird man sehen, was es wird. Nationalteam habe ich in jedem Fall schon hinter mir - und das tägliche Arbeiten liegt mir mehr. Ich bin auf jeden Fall bereit, dorthin zu gehen, wo ich mich geschätzt fühle. Das ist letztendlich entscheidend."

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