Diese Ziele hat Pal Dardai im letzten Spiel als Hertha-Trainer gegen Leverkusen

Berlin - Pal Dardai hat Hertha BSC für sein letztes Spiel als Cheftrainer auf Wiedergutmachung eingestellt. Einen kläglichen Saisonabschluss wie in den jüngsten Jahren gegen RB Leipzig (2:6) und Bayer Leverkusen (2:6) soll es am Samstag im Berliner Olympiastadion nicht mehr geben.

Pal Dardai wird Hertha auf der USA-Reise nicht begleiten.
Pal Dardai wird Hertha auf der USA-Reise nicht begleiten.

"Wir haben uns zuletzt im allerletzten Spiel ein bisschen blamiert und viele Tore kassiert. Jetzt haben wir die Mannschaft eingeschworen, wir wollen es besser machen", sagte Dardai vor der Partie gegen den Champions-League-Anwärter Bayer Leverkusen.

Für ihn selbst sei die Partie "nichts Besonderes, wirklich".

Dass es für die Gäste noch um viel, dagegen für den Berliner Fußball-Bundesligisten um nichts mehr gehe, lässt der Ungar nicht gelten. Hertha will Platz zehn verteidigen.

"Top Zehn in der Bundesliga - das ist eine Marke. Egal, was die Leute erzählen", sagte Dardai, der sich ab Sommer in eine berufliche Auszeit verabschiedet.

Eine Steigerung hatten die Hertha-Chefs dem 43-Jährigen nach einer zwischendurch schwachen Rückrunde nicht mehr zugetraut. Jetzt kann Hertha sogar noch die beste zweite Halbserie unter Dardai erreichen.

"Ziel sind 50 Tore, da müssen wir noch zwei erzielen. Das wäre auch toll für die Zuschauer", sagte der Trainer.

Nach dem verkündeten Abschied habe er "sofort sehr viele Anfragen" von anderen Clubs bekommen, verriet Dardai: "Ich habe alle abgelehnt, mache erst einmal Pause." Viereinhalb Jahre harte Arbeit als Chefcoach hätten "viel Kraft" gekostet. Nach der Auszeit werde er zuerst mit Hertha reden, welche neue Aufgabe es gebe, sagte Dardai.

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