"Deutschland sucht den Doofen": Hertha will sich nicht blamieren

Berlin - Das Warten hat ein Ende. Am Sonntag wird es ernst: Hertha BSC muss in der ersten Runde des DFB-Pokals zum Regionallisten VfB Eichstätt. Es wird das erste Pflichtspiel für Dardai-Nachfolger Ante Covic.

Dodi Lukebakio könnte im Pokal sein Debüt geben. (Bildmontage)
Dodi Lukebakio könnte im Pokal sein Debüt geben. (Bildmontage)  © Britta Pedersen/dpa-Zentralbild/dpa

"Es ist wie jedes Jahr: Deutschland sucht den Doofen, den Deppen. Wer von den Großen rutscht aus? Das wollen wir auf keinen Fall sein", sagte der Trainer auf der Pressekonferenz.

Covic weiß, welche Bedeutung ein Scheitern in Eichstätt hätte. In den letzten Jahren haben die Berliner ein Stück weit vom Start profitiert. In diesem Jahr hat das Auftaktprogramm durchaus in sich. Nachdem Pokalauftritt muss Hertha zum Rekordmeister Bayern München, ehe der VfL Wolfsburg ins Olympiastadion kommt. Dennoch liegt der Fokus voll auf Eichstätt.

"Wir erwarten eine sehr heimstarke Mannschaft. Wir haben uns sehr seriös darauf vorbereitet, dass wir diese Runde überstehen", so der ehemalige U23-Trainer. Während der Hauptstadt-Klub erst seit Anfang Juli das Training aufgenommen hat, hat der Regionalligist schon seit Wochen wieder den Spielbetrieb aufgenommen. Aus den ersten vier Spielen, konnte der Underdog sechs Punkte holen (zwei Siege/zwei Niederlagen). Während es in der Fremde nichts zu holen gab, konnten sie zu Hause 7:0 und 5:0 gewinnen. Die Berliner sind gewarnt.

"Wir haben eine gute Vorbereitung absolviert", sagte Manager Michael Preetz. "Aber die Vorbereitung ist das eine, der Wettkampf das andere. Jetzt wollen wir einen guten Auftakt schaffen."

Verzichten muss Ante Covic auf die verletzten Arne Maier, Javairo Dilrosun, Peter Pekarik und Dedryck Boyata. Ob Rekordeinkauf Dodi Lukebakio sein Debüt feiern kann, ließ der Coach offen.

Der Belgier habe nach der hohen Belastung in den vergangenen Tagen "sehr positive Signale gesendet", sagte Covic. "Auch auf dem Platz war es sehr flüssig. Warten wir die letzten beiden Einheiten ab, dann werden wir uns zusammensetzen und zusammen mit dem Spieler entscheiden."

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