Als Zeichen für Toleranz: Hertha spielt in Trikots mit Regenbogen-Farben

Berlin - Wenn Hertha BSC am letzten Spieltag Bayer Leverkusen empfängt, geht es den Berlinern vor allem darum ihren scheidenden Trainer Pal Dardai einen gelungenen Abschied zu bescheren. Die Gäste wiederum kämpfen noch um die Champions League.

In diesen Trikots spielte Hertha normalerweise im Olympiastadion.
In diesen Trikots spielte Hertha normalerweise im Olympiastadion.  © DPA

Anders als in den 16 Heimspielen zuvor, wird der Gastgeber aber beim Saisonfinale nicht in seinen gewohnten Heimtrikots auflaufen. Statt blau-weiß gestreift laufen die Berliner in weißen Trikots mit einem Regenbogen Brust auf - als Zeichen für Vielfalt, Toleranz und Respekt.

"Wir freuen uns, gemeinsam mit Hertha BSC ein starkes Zeichen für Vielfalt in unserer Gesellschaft und gegen Ausgrenzung setzen zu können", erklärt Sven Bialluch von Hauptsponsor TEDi, die ihr ebenfalls Logo ändern. "Daher ist es für uns selbstverständlich, unser Corporate Design im Rahmen des Sondertrikots in den Hintergrund zu stellen. Die Regenbogenfarben sind als Symbol für Vielfalt und Toleranz passend gewählt und zeigen deutlich unsere Haltung gegen Diskriminierung und Rassismus."

Für Fans ist das Sondertrikot ab sofort online und in allen Fans für 69,90 Euro erhältlich. Mitglieder bekommen 10 Prozent Rabatt. Alle Einnahmen fließen an die Hertha BSC Stiftung zur Förderung gesellschaftspolitischer Projekte.

Ganz Herthas Motto: "In Berlin kannst du alles sein", werden am Spieltag selbst Menschen jeder Altersgruppe, Religion, Nationalität, mit oder ohne Handicap im Veranstaltungs- und Ordnungsdienst, Merchandising-Verkauf und auch im Hospitality- und VIP-Bereich integriert. Zusätzlich werden die Profis mit Kindern mit Handicap ins Stadion einlaufen und die Fahnen werden von Großeltern mit ihren Enkelkindern geschwenkt.

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