Hertha vermeldet Rekordumsatz, doch Bundesliga-Spitze ist das nicht

Frische Millionen in der Kasse von Hertha. Schreit das nach dem einen oder anderen Wintertransfer?
Frische Millionen in der Kasse von Hertha. Schreit das nach dem einen oder anderen Wintertransfer?  © DPA (Bildmontage)

Berlin - Mit dem Rekordumsatz von 112,3 Millionen Euro hat Hertha BSC die Saison 2016/17 abgeschlossen, wie der Berliner Fußball-Bundesligist im Vorfeld der Mitgliederversammlung am Montag bekannt gab.

Ausgegeben hat der Hauptstadtverein in der vergangenen Spielzeit 119,9 Millionen Euro, so dass es einen Verlust von 7,6 Millionen Euro gab. Das Personal kostete Hertha 50,8 Millionen, davon entfielen rund 44 Millionen auf die Lizenzspieler. Damit ordnet sich der Club in der Bundesliga im unteren Mittelfeld ein.

Die Verbindlichkeiten stiegen von 21,22 Millionen Euro im Vorjahr auf 37,54 Millionen. Allerdings verwies Finanz-Geschäftsführer Ingo Schiller auf über 18 Millionen, die der Verein noch aus Vorauszahlungen von Partnern und Transfereinnahmen erwartet.

Der Verkauf des US-amerikanischen Nationalspielers John Anthony Brooks an den VfL Wolfsburg bringt Hertha bis zu 20 Millionen Euro ein.

"Wir sind auf einem sehr gutem Weg. In der Kombination ist es ein sehr zufriedenstellendes Ergebnis", sagte Schiller.

Für die laufende Spielzeit kündigte er wirtschaftlich ein "absolutes Rekordjahr" mit einem erwarteten Umsatz von über 130 Millionen Euro und einer ausgeglichenen Bilanz an.


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