Neuer Ärger für Hertha? Genossenschaft will auf Stadion-Gelände Wohnungen bauen

Berlin - Hertha BSC will raus aus dem Olympiastadion. Spätestens 2025 will der Bundesligist in einer reinen Fußball-Arena spielen - direkt neben der jetzigen Spielstätte. Doch die Entscheidung liegt beim Senat. Nun drohen neue Schwierigkeiten.

Die Bau-Genossenschaft plant wohl auf dem gleichen Gelände Wohnungen zu bauen.
Die Bau-Genossenschaft plant wohl auf dem gleichen Gelände Wohnungen zu bauen.  © hh vision

Nach Informationen des RBB plant die Bau-Genossenschaft auf dem Gelände, auf dem der Hauptstadt-Club 2025 sein neues Stadion eröffnen will, neue Wohnungen. Für Herthas geplante neue Fußballarena müssten ohnehin 24 Wohnungen in der Sportforumstraße abgerissen werden.

Der Verein, der seine Finanzierungs-Pläne für das Stadion-Projekt noch nicht offenlegte, hatte in diesem Fall bereits die Schaffung gleichwertigen Ersatzes versprochen.

Obwohl es bisher mehr offene Fragen als Antworten gibt und der Senat noch nicht Stellung bezogen hat, präsentierte der Bundesligist bereits einen konkreten Zeitplan für den neuen, 55.100 Zuschauern Platz bietenden Neubau. Die Bauarbeiten sollen nach Hertha-Wunsch 2022 beginnen (TAG24 berichtete).

Unter den Anwohnern rund um das Olympiagelände soll laut RBB-Informationen bereits eine Volksinitiative gegen das neue Stadion besprochen werden.

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