Barcelona viel zu gut für Hertha: Aus im Achtelfinale!

Barcelona - Youth-League-Aus für die U19 von Hertha BSC! Beim Titelverteidiger FC Barcelona U19 verloren die jungen Wilden der "Alten Dame" am Ende verdient mit 0:3 (0:0) und mussten damit die Segel im Achtelfinale streichen.

Trainer Michael hartmann flog mit der U19 von Hertha BSC beim FC Barcelona aus der Youth League raus.
Trainer Michael hartmann flog mit der U19 von Hertha BSC beim FC Barcelona aus der Youth League raus.  © DPA

Die Tore im Mini Estadi in Barcelona erzielten Ilaix Moriba Kourouma Kourouma zum 1:0 für Barca (48. Minute), ehe Alejandro Marques die Führung erst auf 2:0 ausbaute (81.) und dann sogar noch den dritten Treffer nachlegte (84.).

Herthas Trainer Michael "Hardy" Hartmann tauschte seine Startelf im Vergleich zur 0:2-Niederlage am Freitagabend bei der U19 von RasenBallsport Leipzig in der A-Jugend-Bundesliga Staffel Nord/Nordost auf fünf Positionen aus. Die jahrgangsälteren Spieler Florian Baak, Florian Krebs und Nikos Zografakis dazu Dennis Jastrzembski und das erst 15-jährige Juwel Luca Netz ersetzten Elias Tamim, Jonas Michelbrink, Ruwen Werthmüller, Justin Weber und Marlon Morgenstern.

Wenig überraschend begann Barca druckvoll und hatte gleich die erste Chance, als Wirbelwind Konrad de la Fuente von rechts in der Mitte den freistehenden Linksaußen Anssumane Fati bediente, der aber glücklicherweise für Hertha über den Ball schlug - sonst wären die Hausherren wohl bereits in Führung gegangen (6.).

Auch danach hatte Herthas Verteidigung um Baak und Kapitän Omar Rekik (jüngerer Bruder von Profi Karim) mitunter große Mühe, die individuell starken Kicker aus der legendären Talentschmiede "La Masia" noch rechtzeitig vom Ball zu trennen und nicht zum Abschluss kommen zu lassen.

Trotzdem musste Herthas starker Keeper Luis Klatte mehrfach rettend eingreifen und zeigte dabei, weshalb er drei Länderspiele für die deutsche U17-Nationalmannschaft absolviert hat. Dazu traf der auffällige zentrale Mittelfeldspieler Ilaix Moriba Kourouma Kourouma noch den Außenpfosten (35.).

Machte beim ersten Gegentor eine unglückliche Figur: Herthas Jungprofi Florian Baak.
Machte beim ersten Gegentor eine unglückliche Figur: Herthas Jungprofi Florian Baak.  © DPA

Während es den kampfstarken jungen Wilden der "Alten Dame" anfangs nicht wirklich gelang, für Entlastungsangriffe zu sorgen.

Erst gegen Ende der ersten Halbzeit wurde Hertha selbst etwas aktiver, hatte auch mal die ein oder andere längere Ballpassage und deutete auch offensiv die durchaus vorhandene Klasse an.

Wie schon gegen Paris Saint-Germain entnervte die disziplinierte Spielweise der Berliner den Gegner mit zunehmender Dauer. Hertha arbeitete sich immer besser in die Begegnung rein.

Der zweite Abschnitt begann allerdings direkt wieder mit dem nächsten Sturmlauf Barcas. Als Hertha den Ball einmal zu oft nicht direkt aus der Gefahrenzone schlagen konnte und Baaks zu kurze Kopfballabwehr vor den Füßen von Kourouma Kourouma landete, traf dieser aus neun Metern mit einem satten Schuss zum 1:0 für die Hausherren (48.).

In der Folge erspielten sich die kombinationssicheren Katalanen eine Gelegenheit nach der anderen, mangelnde Zielgenauigkeit, Glück und Klatte verhinderten die frühzeitige Vorentscheidung, ehe sich die Begegnung Mitte der zweiten Hälfte ein wenig beruhigte.

Dann hätte Hertha beinahe ausgeglichen: Doch ein herrlicher Freistoß von Krebs landete nur am Außenpfosten (77.)! Fast im Gegenzug entschied Barcelona das Spiel. Marques traf nach Vorlage von Medina aus Nahdistanz zum 2:0 (81.) und legte in gleicher Form nur drei Minuten später bei einem klasse ausgespielten Konter sogar noch das 3:0 nach.

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