"Brutal wichtig": Hertha BSC atmet nach dem ersten Heimsieg 2019 auf!

Berlin - Nach dem wichtigen Heimsieg gegen Mainz 05 konnte Trainer Pal Dardai aufatmen. Den ersten Dreier in 2019 vor eigenem Publikum mussten sich die Herthaner hart erkämpfen. Ein Innenverteidiger spielte dabei die Hauptrolle.

Erleichterung: Herthas Profis lassen sich von der Ostkurve feiern.
Erleichterung: Herthas Profis lassen sich von der Ostkurve feiern.  © DPA

Als der U21-Europameister, Niklas Stark, für die Mainzer Führung sorgte, hatten die rund 33.000 Zuschauer wieder die Angst ohne Sieg nach Hause zu gehen.

Die fürchterliche ersten Halbzeit erklärte Doppelpacker Niklas Stark folgendermaßen: "In der ersten Hälfte haben wir es nicht so gut gemacht und sind zu wenig in die Zweikämpfe gekommen."

Auch in die zweite Hälfte startete Hertha mit wenig Erfolg. Nach dem Levin Öztunali abzog, köpfte Stark unglücklich ins eigene Tor.

Der Pechvogel beschrieb nach dem Spiel: "Ich versuche den Ball in dieser Szene zu klären und irgendwie abzuwehren, aber leider rutschte er durch."

Genau dieser Treffer war aber der berühmte "Dosenöffner", der dem Spiel irre guttat. Hertha übernahm die Initiative und sorgte prompt für den Ausgleich.

Marko Grujic war der Torschütze und erzählte: "Mein Tor war vielleicht das einfachste Tor, das ich bis jetzt in meiner Karriere geschossen habe. Davie hat den Ball nach der Ecke gut erwischt, ich war dann am richtigen Ort und musste nur noch einschieben."

Pal Dardai war mit der ersten Hälfte völlig unzufrieden.
Pal Dardai war mit der ersten Hälfte völlig unzufrieden.  © DPA

Hertha war danach im Spiel und sorgte mit gefährlichen Offensiv-Aktionen für wackelnde Mainzer.

Wiederum nur wenig später gelang sogar der Führungstreffer. "Tino macht das bei meinem Tor gut, er hat den Rückraum im Blick und ich muss nur noch den Fuß reinhalten", erklärte Stark.

Das zweite Tor durch den Innenverteidiger war gleichzeitig der Schlusspunkt.

"Der Sieg ist brutal wichtig für uns, da wir jetzt eine Weile nicht mehr zu Hause gewonnen hatten und das unbedingt ändern wollten", gab der sichtlich erleichterte Innenverteidiger zu, der mit seinem kuriosen Doppelpack den Sieg erzwang.

Hertha gewann zwar, muss jedoch in Freiburg ein anderes Gesicht zeigen.

Grujic dazu: "In Freiburg erwartet uns ein schwieriges Auswärtsspiel. Wenn wir so spielen, wie wir in der zweiten Hälfte aufgetreten sind, haben wir aber eine gute Chance, dort die nächsten drei Punkte zu holen."

Die Hauptstädter liegen nun auf Platz acht der Tabelle und hat durch die Niederlage von Hoffenheim wieder Anschluss an die europäischen Plätze. Ein Sieg im Breisgau lässt die Fans wieder träumen!

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