"Dieser Rasen ist etwas für Pferde": Hertha prüft rechtliche Schritte gegen Stadionbetreiber

Berlin - Erst im Januar 2019 wurde der Rasen des Olympiastadions erneuert. Doch jetzt scheinen die Probleme erneut so gravierend zu sein, dass Hertha sie nicht mehr hinnehmen kann.

Herthas Manager Michael Preetz ist überhaupt nicht zufrieden mit dem Betreiber seines Stadions.
Herthas Manager Michael Preetz ist überhaupt nicht zufrieden mit dem Betreiber seines Stadions.  © Roland Weihrauch/dpa / Symbolfoto

Bereits seit Monaten beklagten sich verschiedene Bundesligatrainer über den schlechten Rasen bei Heimspielen des Hertha BSC im Berliner Olympiastad.

Dortmund-Trainer Lucien Favre sagte nach dem Spiel am Samstag sogar der Rasen im Olympiastadion sei "etwas für Pferde".

Jetzt scheint Herthas Manager Michael Preetz (52) endgültig der Kragen geplatzt zu sein. "Lucien Favre hat recht! Unfassbar, in welchem Zustand sich der Rasen präsentiert." zitiert ihn die "Bild"-Zeitung.

Und das, obwohl das Grün erst im Januar erneut wurde! Und auch direkt vor der letzten Partie gegen Dortmund wurde daran herumgedoktert. Ohne Erfolg! Ganz im Gegenteil: Durch teilweise neu verlegten, teilweise altgedienten Rasen entstand eine Art Flickenteppich. Die Kanten sorgten für Stolperfallen und dafür, dass der Boden sich mit Wasser voll sog.

Nun sollen laut "Bild"-Informationen rechtliche Schritte folgen: Es wird geprüft wie man rechtlich gegen den Betreiber des Stadions vorgehen kann, ob dieser seine Sorgfaltspflicht verletze!

Ein schlechter Rasen ist nicht nur sportlich gesehen eine echte Qual, er stellt tatsächlich auch ein Gefahr für die Gesundheit der Spieler dar! (Symbolbild)
Ein schlechter Rasen ist nicht nur sportlich gesehen eine echte Qual, er stellt tatsächlich auch ein Gefahr für die Gesundheit der Spieler dar! (Symbolbild)  © 123RF

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