Hertha will einstweilige Verfügung gegen die AfD

Hertha-Boss Michael Preetz.
Hertha-Boss Michael Preetz.  © DPA

Berlin – Nach dem umstrittenen Tweet der AfD Berlin, auf dem Hertha-Spieler Marvin Plattenhardt mit dem Abgeordneten Frank Scheermesser zu sehen ist (TAG24 berichtete), erhöht der Verein jetzt den juristischen Druck auf die Partei.

Zunächst hatte der Spieler in einer Reaktion auf den Tweet die AfD aufgefordert, das Bild zu löschen. Nichts passierte. Daraufhin hatte Hertha der Partei eine Frist gesetzt, wonach der Tweet bis Montagabend, 19 Uhr, zu löschen sei.

Als das Foto Dienstagvormittag immer noch online war, beantragte der Bundesligist eine einstweilige Verfügung gegen die AfD, das berichtet Bild. Diese wurde vom Hertha-Anwalt beim Landgericht eingereicht.

Das Foto war auf einer Sponsorenveranstaltung gemacht worden und tauchte jetzt nach dem Spiel gegen Dortmund (2:1) auf.

Plattenhardt hatte daraufhin versichert, dass er keine Ahnung hatte, mit wem er sich da fotografieren ließ und er distanzierte sich von der Verwendung des Fotos.


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0