Zu viele Energy-Drinks! 26-Jähriger erleidet Herzinfarkt

El Paso (USA) - Ein 26-jähriger Mann aus Texas musste sich selbst im Krankenhaus einliefern, nachdem er einen Herzinfarkt erlitt.

Energy-Drinks waren den Ärzten zufolge die Ursache für das Blutgerinnsel (Symbolbild).
Energy-Drinks waren den Ärzten zufolge die Ursache für das Blutgerinnsel (Symbolbild).  © 123RF/handmadepictures

Ein Herzinfark in diesem Alter ist zwar außergewöhnlich, die Ärzte wunderten sich jedoch nicht, als der Mann von seiner Ernährung und Lebensweise berichtete.

Er gab nämlich an, mehrmals täglich Energy-Drinks zu konsumieren und zwei Jahre lang geraucht zu haben. Zwischen acht und zehn solcher Getränke soll der Mann pro Tag zu sich genommen haben.

Für seine Arterien waren diese aber sehr schädlich: Mit Schmerzen in der Brust und am linken Arm tauchte der 26-jährige Mann in der Notaufnahme eines Krankenhauses in El Paso in Texas auf, wie nun Fox News berichtet.

Die Ärzte in der Klinik untersuchten den Amerikaner ausgiebigst. Sein Blutdruck, Sauerstoffgehalt und die Herzfrequenz wiesen normale Werte auf.

Eine Herzkatheteruntersuchung führte jedoch eine vollständige Blockade einer Arterie ans Tageslicht. Ein Blutgerinnsel hat sich an der Stelle gebildet. Dieses verursachte dann einen Herzinfarkt.

Auch andere Anomalien fanden die Ärzte. Für zwei Tage wurde er deshalb in der Klinik behalten und durchgehend untersucht. Danach konnte er das Krankenhaus verlassen.

Er soll den Ärzten versprochen haben, keine Energy-Drinks mehr zu trinken und nicht mehr zu rauchen.

Da noch nicht ausreichend Fälle von Herzinfarkten infolge von Energy-Drinks vorliegen, raten Forscher und Ärzte dazu, sie nur in Maßen zu trinken. Es sollen viele Stoffe enthalten sein, deren Wirkung auf den menschlichen Körper bislang nicht umfassend untersucht werden konnte.

Ein Rettungswagen rast zu einem Krankenhaus. In diesem Fall war dieser nicht nötig. (Symbolbild)
Ein Rettungswagen rast zu einem Krankenhaus. In diesem Fall war dieser nicht nötig. (Symbolbild)  © 123rf/Brian Jackson

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