Muss sich Hessen Sorgen um die Bildung der Kinder machen?

Das Bildungssystem in Hessen ist nach wie vor nur mittelmäßig. (Symbolbild)
Das Bildungssystem in Hessen ist nach wie vor nur mittelmäßig. (Symbolbild)  © DPA

Wiesbaden - Das hessische Bildungssystem ist einer Studie zufolge im deutschlandweiten Vergleich weiterhin nur mittelmäßig.

In dem am Donnerstag veröffentlichten Bildungsmonitor des arbeitgebernahen Instituts der deutschen Wirtschaft Köln erhält Hessen 50,7 Punkte und belegt damit unter den 16 Bundesländern den elften Platz. Im Vergleich zum Vorjahr verbesserte sich das Land dabei um 0,1 Punkte.

Die gut 250 Seiten umfassende Untersuchung bemängelt vor allem eine vergleichsweise schlechte Schulqualität und ungünstige Betreuungsbedingungen.

Gut schneidet das Bundesland hingegen bei der Integration ausländischer Schüler und den Investitionen ab.

„Bei dem Anteil der Investitionsausgaben an den Gesamtausgaben für die Hochschulen erreicht Hessen mit 18,8 Prozent sogar den besten Wert aller Bundesländer“, loben die Autoren. Sie sehen jedoch vor allem an den Hochschulen und bei der Betreuung jüngerer Kinder an weiterführenden Schulen (Sekundarstufe 1) Verbesserungsbedarf.

Das Institut untersucht im Auftrag der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft seit dem Jahr 2004, inwieweit die Bundesländer Bildungsarmut reduzieren, zur Fachkräftesicherung beitragen und Wachstum fördern.

Die Durchschnittsbewertung für Deutschland liegt im aktuellen Bildungsmonitor bei 53,1 Punkten.


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