Umweltministerin Hinz wildert Feldhamster aus

Niederdorfelden - Ausgewilderte Feldhamster sollen die bedrohte Art in Hessen stärken.

Die Grünen-Politikern macht sich für die kleinen Nager stark (Fotomontage)
Die Grünen-Politikern macht sich für die kleinen Nager stark (Fotomontage)  © DPA

Umweltministerin Priska Hinz (Grüne) entließ am Freitag im osthessischen Niederdorfelden fünf Tiere in die Freiheit.

Die Feldhamster hatten in der Wiesbadener Fasanerie oder im Opel-Zoo im Taunus überwintert. Es sind unter anderem Fundtiere, die zunächst aufgepäppelt worden waren.

"Der Feldhamster gehört zu den am stärksten gefährdeten Säugetierarten in Hessen", mahnte Hinz. Von ehemals 58 Feldhamstergebieten im Land seien nur noch 26 nachweislich besiedelt.

Das Land schütze auch den Lebensraum des Feldhamsters, so die Ministerin. Unter anderem bekommen Landwirte Geld, wenn sie Getreide- oder Stoppelstreifen sowie rechteckige Flächen mitten im Feld stehen lassen. "So bleiben Nahrung und Deckung für den Feldhamster erhalten", erläuterte Hinz.

Die Feldhamsterstation in der Fasanerie Wiesbaden sei mit 9000 Euro aus der Umweltlotterie GENAU eingerichtet worden.

Die nun ausgewilderten Hamster sollen in ihren ersten Wochen in Freiheit von einem Elektrozaun vor Füchsen geschützt werden.

Der wild lebende Feldhamster gilt als stark gefährdet.
Der wild lebende Feldhamster gilt als stark gefährdet.  © DPA

Titelfoto: DPA

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