Die hessische Feuerwehr muss kaum noch löschen

Die Feuerwehr in Hessen muss kaum noch Brände löschen. (Symbolbild)
Die Feuerwehr in Hessen muss kaum noch Brände löschen. (Symbolbild)  © DPA

Frankfurt - Der klassische Brandeinsatz macht für die Feuerwehren in Hessen einen Bruchteil ihrer Arbeit aus. Nur etwa jeder fünfte Alarm führt sie zu einem Feuer.

Ansonsten leisten die Einsatzkräfte oft technische Hilfe bei Unfällen, in dem sie zum Beispiel in einem Fahrzeug eingeklemmte Insassen befreien.

Auch Einsätze bei oder nach Unwettern sind häufig, dabei pumpen sie etwa Wasser aus Kellern.

Die Mitgliederzahlen bei den Freiwilligen Feuerwehren sind konstant, doch es gibt Nachwuchsprobleme.

Zwar sind die Kindergruppen der Feuerwehr für Sechs- bis Zehnjährige noch gut besucht, doch die Zahl der Mitglieder in der Jugendfeuerwehr und damit der künftigen Einsätzkräfte geht zurück.

Insgesamt gibt es derzeit hessenweit rund 25.000 Jugendliche in der Feuerwehr, und zwar hauptsächlich junge Männer. Nur etwa jedes dritte Mitglied in der Jugendfeuerwehr ist weiblich.


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