Viel grüner als der Ruf: Frankfurt ist eine Baumstadt

Im Palmengarten finden sich Frankfurter Bürger und Touristen in einer grüne Oase wider.
Im Palmengarten finden sich Frankfurter Bürger und Touristen in einer grüne Oase wider.  © DPA

Frankfurt - Häuserschluchten im Bankenviertel, dicht bebauter Grund im Bahnhofsviertel. Alles deutet auf wenige Grünflächen in der Stadt hin. Doch Frankfurt ist nachgewiesen eine Baumstadt.

Mitra Tavananejad, Studentin an der European School of Design (Hochschule für Kommunikationsdesign), hat aufgedeckt, dass Frankfurt viel grüner als sein Ruf ist.

Auf einer selbst entworfenen dreidimensionalen Karte hat die 20-Jährige alle Bäume, Wälder und Parks zusammengetragen - das Ergebnis ist verblüffend.

Bis auf den Stadtkern gibt es fast überall riesige Grünflächen - das bestätigt auch Heinz-Peter Westphal, Abteilungsleiter für Grünflächenmanagement gegenüber der FNP: „Das Image einer grünen Stadt setzt sich erst langsam durch“.

Für Westphal ist es unerklärlich, warum Frankfurt als Beton-Hochburg gilt. „52 Prozent unserer Stadtfläche sind grün“, so Westphal. Alleine 200.000 Bäume zählen zum öffentlichen Grün, die im elektronischen Baumkataster eingetragen und für Jedermann einsehbar sind.

Doch die Stadt gibt sich noch lange nicht zufrieden. „In jedem Fall wächst die Zahl jedes Jahr, allein im letzten Jahr wurden in Straßen, Parks und Grünanlagen über 1000 neue Bäume gepflanzt", sagte Westphal.


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0