Kampfhubschrauber muss bei Kassel plötzlich landen

Naumburg/Strausberg - Ein Kampfhubschrauber der Bundeswehr ist am Mittwoch in der Nähe des nordhessischen Naumburg im Kreis Kassel auf offener Fläche gelandet.

Das Foto aus dem Jahr 2009 zeigt einen Kampfhubschrauber vom Typ Tiger.
Das Foto aus dem Jahr 2009 zeigt einen Kampfhubschrauber vom Typ Tiger.  © dpa/Maurizio Gambarini

Es habe sich bei der Maschine des Typs Tiger um eine sogenannte Sicherheitslandung gehandelt, sagte ein Sprecher des Heeres in Strausberg.

Anders als bei einer Notlandung könne dabei nach Auftreten eines möglichen Problems nach einem geeigneten Landeplatz Ausschau gehalten werden. Menschen wurden nicht verletzt.

Aller Wahrscheinlichkeit nach seien zwei Personen an Bord gewesen, sagte der Sprecher. Zuvor hatte der Sender Hit Radio FFH darüber berichtet.

Der Hubschrauber gehört nach Bundeswehr-Angaben zum Kampfhubschrauberregiment 36 aus Fritzlar. Rund um die Landestelle sei ein militärischer Sicherheitsbereich eingerichtet worden, sagte der Sprecher. Soldaten bewachten die Maschine.

Noch sei unklar, ob sie vor Ort repariert werden könne oder abtransportiert werden müsse.

Dem Radiosender FFH zufolge ging der Hubschrauber auf einem Feld nieder und touchierte zuvor noch Bäume.

Angeblich touchierte der Kampfhubschrauber einige Bäume, bevor er am Boden aufsetzte (Symbolbild).
Angeblich touchierte der Kampfhubschrauber einige Bäume, bevor er am Boden aufsetzte (Symbolbild).  © dpa/Arno Burgi

Titelfoto: dpa/Maurizio Gambarini


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