Hitze-Sommer: Bald beginnt das Massensterben der Fische

Wiesbaden - Durch die andauernde Hitze droht ein Massensterben der Fische in Hessens Flüssen.

Nur ein Teil der toten Fische würde an der Wasseroberfläche treiben (Archivbild).
Nur ein Teil der toten Fische würde an der Wasseroberfläche treiben (Archivbild).  © dpa/Marijan Murat

In einigen Gewässern lägen die Temperaturen nur noch knapp unter der kritischen Marke, sagte Günter Hoff-Schramm, Geschäftsführer der Verbands Hessischer Fischer, am Montag in Wiesbaden.

"Ab 28 Grad wird es kritisch, da haben wir den höchsten Sauerstoffverlust." Die Möglichkeiten, in Flüssen regulierend einzugreifen, seien gering.

Laut dem Verband sind es im Main 26 Grad, im Rhein 25 Grad, in der Lahn 26 Grad, in der Fulda 24 Grad und in der Eder 23 Grad. Zu wenig Sauerstoff im Wasser lässt Fische ersticken.

Einige Tiere trieben dann oben auf der Wasseroberfläche, andere blieben aber auch am Grund und "man sieht es nicht".

Besonders problematisch sei die Situation in aufgestauten Gewässern.

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) hat für den Montag in Hessen Höchstwerte zwischen 32 und 36 Grad vorhergesagt.

Am Dienstag soll es in dem Bundesland sogar bis zu 39 Grad warm werden.

Titelfoto: dpa/Marijan Murat


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