Nach Schüler-Protesten zum Klimaschutz: AKK würde eigenen Kindern keine Entschuldigung schreiben

Volkmarsen - CDU-Chefin Annegret Kramp-Karrenbauer sieht die Proteste von Schülern für mehr Klimaschutz kritisch.

Annegret Kramp-Karrenbauer beim politischen Aschermittwoch in Hessen.
Annegret Kramp-Karrenbauer beim politischen Aschermittwoch in Hessen.  © DPA

"Es bleibt die Tatsache, dass sie dafür die Schule schwänzen", sagte die CDU-Bundesvorsitzende am Freitag beim politischen Aschermittwoch im nordhessischen Volkmarsen.

Wenn ihre eigenen Kinder im Alter wären, an diesen Protesten teilzunehmen, würde sie ihnen keine Entschuldigung für die Fehltage in der Schule schreiben.

Wer die Schule schwänze, um zu demonstrieren, müsse auch den verpassten Unterrichtsstoff selbst nachholen.

Am Freitagmorgen waren nach Schätzungen bundesweit mehr als 300.000 Demonstranten für mehr Klimaschutz auf die Straße gegangen, darunter viele Schüler.

Bundesweit gingen 300.000 Demonstranten auf die Straßen.
Bundesweit gingen 300.000 Demonstranten auf die Straßen.  © DPA

Spekulationen um einen vorzeitigen Kanzlerinnenwechsel erteilte Kramp-Karrenbauer erneut eine Absage. Nach neuesten Umfragen gebe es eine große Mehrheit in der Bevölkerung und eine noch größere Mehrheit in der CDU, die wolle, dass Angela Merkel Kanzlerin bleibe.

"Und ich will es auch", erklärte sie. Dem ZDF-"Politbarometer" zufolge war die Beliebtheit von Kramp-Karrenbauer deutlich zurückgegangen, mehr als die Hälfte der Befragten hatte der CDU-Vorsitzenden die Fähigkeit zur Kanzlerschaft abgesprochen.

Seit Tagen gibt es Spekulationen, die CDU-Chefin könnte Merkel auch als Kanzlerin vorzeitig beerben.


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