Gibt es ein Problem mit islamischem Religionsunterricht an hessischen Schulen?

Seit 2013/14 findet an Hessens Schulen islamischer Unterricht statt. (Symbolbild)
Seit 2013/14 findet an Hessens Schulen islamischer Unterricht statt. (Symbolbild)  © DPA

Wiesbaden - Kann der islamische Religionsunterricht in Kooperation mit dem Islamverband Ditib an staatlichen Schulen in Hessen unverändert fortgeführt werden?

Am heutigen Dienstag wird das hessische Kultusministerium Ergebnisse einer Untersuchung zur Beantwortung der Frage vorstellen.

Ein Sprecher sagte in Wiesbaden, dass "angesichts der aktuellen Entwicklungen" drei Wissenschaftler mit der Überprüfung beauftragt worden seien, ob es seitens Ditib eine unzulässige Einflussnahme auf den Unterricht und die Lehrkräfte gebe.

Seit dem Schuljahr 2013/2014 findet nach Angaben des Kultusministeriums in Hessen islamischer Religionsunterricht an Grundschulen statt.

Neben dem Unterrichtsangebot der Ahmadiyya-Muslim-Gemeinschaft wird auch in Kooperation mit Ditib Hessen sunnitischer Religionsunterricht angeboten.

Bundesweit stehen die Gemeinden von Ditib immer wieder in der Kritik: Ein zentraler Vorwurf lautet, die türkische Regierung übe Einfluss auf Gläubige der Gemeinden aus.


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