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Schwarzer Freitag: Vor 86 Jahren begann die Mega-Krise

USA - Am 25. Oktober 1929 wirft ein dramatischer Kurssturz an der Wall Street die Welt fast aus den Fugen. Als „Schwarzer Freitag“ geht dieser größte Börsen-Crash aller Zeiten in die Geschichte ein.
Herbert Hoover war von 1929 bis 1933 Präsident der Vereinigten Staaten. Die Weltwirtschafts-Krise kostete ihn die Wiederwahl.
Herbert Hoover war von 1929 bis 1933 Präsident der Vereinigten Staaten. Die Weltwirtschafts-Krise kostete ihn die Wiederwahl.

USA - Am 25. Oktober 1929 wirft ein dramatischer Kurssturz an der Wall Street die Welt fast aus den Fugen. Als „Schwarzer Freitag“ geht dieser größte Börsen-Crash aller Zeiten in die Geschichte ein.

Massenarbeitslosigkeit und Armut sind die Folge. Was heute kaum noch jemand weiß: Der Donnerstag davor und der Dienstag darauf waren eigentlich noch dramatischer.

Die Vorgeschichte

Die 20er-Jahre des letzten Jahrhunderts sind in den USA (aber auch in weiten Teilen Europas) die reinste Boom-Zeit. Vor allem die amerikanische Wirtschaft strotzt vor Kraft, überbietet sich mit immer neuen Rekorden.

Die Industrialisierung ist in vollem Gange. Autos werden millionenfach auch für die Mittelschicht erschwinglich.

Arbeitslose stehen 1932 an einer Suppenküche Schlange: Spätfolgen der Wall-Street-Pleite.
Arbeitslose stehen 1932 an einer Suppenküche Schlange: Spätfolgen der Wall-Street-Pleite.

Der Glaube an die Zukunft scheint unerschütterlich. Schon damals spiegelt der „Dow-Jones-Index“ (1884 eingeführt) diese Wirtschaftskraft wider.

Im Jahr 1923 steht dieser Aktienindex, der den Wert der größten US-Unternehmen ausdrückt, noch bei läppischen 100 Punkten.

Doch von da an kennt die Kurve fast nur eine Richtung - steil nach oben!

Goldgräberstimmung macht sich breit. Alle wollen mitverdienen.

Große Anleger ebenso wie Banken. Auch der sogenannte „kleine Mann“ - zur Not auf Pump.

Viele Privatanleger leihen sich Geld in der Hoffnung, es dank satter Gewinne bald zurückzahlen zu können. Über Jahre geht diese Rechnung auch auf.

Eine New Yorker Zeitung berichtete schon vorm Schwarzen Freitag über Panikstimmung an der Wall Street.
Eine New Yorker Zeitung berichtete schon vorm Schwarzen Freitag über Panikstimmung an der Wall Street.

Natürlich gibt es Stimmen, die vor einem „Platzen der Blase“ warnen.

Doch wer will schon aufhören, wenn's am schönsten ist!?

Die Aussicht auf schnelles Geld, die Gier, versperrt selbst Experten den kritischen Blick.

Noch Mitte Oktober 1929 verkündet der renommierte Wirtschaftsprofessor Irving Fisher: „Es sieht aus, als hätten die Aktien ein dauerhaftes Hochplateau erreicht.“

Von wegen! Plötzlich geht‘s bergab.

Donnerstag, 24. Oktober 1929

Franklin D. Roosevelt (rechts, im Wahlkampf 1932) wurde mit großen Erwartungen ins Amt gewählt.
Franklin D. Roosevelt (rechts, im Wahlkampf 1932) wurde mit großen Erwartungen ins Amt gewählt.

In der zweiten Hälfte des Oktobers ‘29 macht sich Unruhe unter Anlegern breit.

Besonders bei denen, die ihre Aktien auf Pump gekauft haben. Vom Höchststand mit 331 Punkten ist der Dow-Jones-Index über mehrere Tage auf „nur noch“ gut 300 Punkte gesunken.

Vielen wird klar:

So lassen sich die Kreditraten nicht zurückzahlen. Panik setzt ein.

Tausende Aktienbesitzer wollen verkaufen, ehe ihre Papiere weiter an Wert verlieren.

Aus Furcht vor hysterischen Massen sperrt die Polizei sogar die Wall Street ab. Das verschärft die Unruhen eher noch.

Die Große Depression, die dem Kursrutsch folgte, stürzte Millionen Amerikaner in bittere Armut.
Die Große Depression, die dem Kursrutsch folgte, stürzte Millionen Amerikaner in bittere Armut.

Am 24. Oktober, einem Donnerstag, zeigen auch die Händler plötzlich Nerven. Die Banken versuchen den Ausverkauf zu stoppen, indem sie Anleger beschwichtigen und selber im großen Stil Aktien aufkaufen.

Tatsächlich verliert der Index am 24. Oktober zwar nur etwa 2 Prozent. Doch psychologisch wirkt der Tag verheerend - das Vertrauen ist weg!

Freitag, 25. Oktober 1929

An der Wall Street setzt sich der Abwärtstrend der Aktienkurse fort, wenn auch in Maßen. In Europa erfährt man - durch die Zeitverschiebung - erst jetzt von den Geschehnissen des Vortags.

Hier macht auch das Wort vom „Schwarzen Freitag“ die Runde - womit eigentlich der Donnerstag gemeint ist. An den Börsen in Berlin und London geben die Kurse ebenfalls nach.

Die Zeit danach

Arbeitslose stehen 1932 an einer Suppenküche Schlange: Spätfolgen der Wall-Street-Pleite.
Arbeitslose stehen 1932 an einer Suppenküche Schlange: Spätfolgen der Wall-Street-Pleite.

Besonders am Dienstag, dem 29. Oktober 1929, sacken die Kurse weiter ab.

14 Milliarden Dollar lösen sich quasi in Luft auf, einzelne Aktien verlieren 99 Prozent ihres Werts.

Viele Banken, besorgt um ihr Geld, fordern jetzt die Darlehen ihrer Kunden zurück. Millionen Amerikaner werden so in die Schulden getrieben.

Auch etliche Firmen haben sich verspekuliert, gehen pleite - Massenarbeitslosigkeit greift um sich (Quote bis 30 Prozent!).

Die Weltwirtschaftskrise setzt ein, reißt auch Europa mit sich. Erst im Sommer 1932, bei 41 Punkten, erreicht der Dow-Jones-Index endlich seinen tiefsten Stand.

Kursstürze gab es schon immer

Im Jahr 2008 schien sich Geschichte zu wiederholen - zumindest an den Börsen.
Im Jahr 2008 schien sich Geschichte zu wiederholen - zumindest an den Börsen.
  • 1637: In Holland steigt der Preis für Tulpenzwiebeln erst ins Astronomische, geht dann krachen - vielleicht der erste Börsen-Crash der Geschichte.
  • 1929: Der Schwarze Freitag.
  • 1987: Schwarzer Montag. Der Dow Jones verliert am 19. Oktober ohne triftigen Grund 22,6 % - Minusrekord!
  • 2001: Die Terroranschläge am 11. September verbreiten auch an den Börsen Panik. Der Dax fällt um 8,5 %. An der Wall Street wird der Handel ausgesetzt.
  • 2008: Der Bankrott mehrerer Hypothekenbanken in den USA lässt weltweit die Kurse sinken. Staaten müssen Banken mit Rettungsschirmen stützen.

Die Krise & ihre Folgen

In der Wall Street, vor der Börse, erlebten im Oktober 1929 aufgebrachte Anleger den Verfall ihrer Wertpapiere hautnah mit.
In der Wall Street, vor der Börse, erlebten im Oktober 1929 aufgebrachte Anleger den Verfall ihrer Wertpapiere hautnah mit.
  • Nach dem Schwarzen Freitag lag die US-Wirtschaft total am Boden. Jeder vierte Arbeitnehmer verlor seinen Job. Erst mit dem „New Deal“ genannten Maßnahmenpaket des 1932 gewählten Präsidenten Franklin D. Roosevelt erholte sich die entmutigte Nation langsam wieder. Zum New Deal gehörten kurzfristige Maßnahmen zur Linderung bitterster Not, eine Politik der Wirtschaftsintervention (Eingriffe ins Bankenwesen, Abwertung des Dollars, bessere Außenhandelspolitik usw.). So gelang es schließlich, die Vertrauenskrise zu überwinden.
  • Auch in Deutschland stieg die Zahl der Arbeitslosen vom Herbst 1929 bis Anfang 1933 dramatisch an (von 1,3 auf über 6 Millionen). Die schlechte Stimmung im Lande nutzten Kräfte am politischen Rand radikal aus. Die KPD gewann hinzu, vor allem aber Hitlers NSDAP. 1933 schafften es die Nazis - auch mit dem Versprechen auf neue Jobs - die Macht zu erlangen. Die Folgen (Zweiter Weltkrieg, Holocaust) sind bekannt.

Fotos: imago (UAI, ZUMA), p.a.

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