Hier geht eine Bombe in die Luft

Die Explosion war weithin sichtbar.
Die Explosion war weithin sichtbar.  © DPA

Werder – Zwei 70 Kilo schwere Bomben aus dem Zweiten Weltkrieg sind am Donnerstagvormittag im Ortsteil Kemnitz von Werder (Potsdam-Mittelmark) problemlos gesprengt worden.

Es habe keine Komplikationen gegeben, sagte Werders Bürgermeisterin Manuela Saß (CDU). Die Bomben waren bei der planmäßigen Suche nach Kampfmitteln entdeckt worden. Sie waren nicht mehr transportfähig.

"Wir hatten genügend Zeit, um die Sprengung vorzubereiten", sagte Sprengmeister Mike Schwitzke. Es sei alles wie am Schnürchen gelaufen.

Bei etwa der Hälfte der Einsätze der Sprengmeister werden entdeckte Weltkriegsbomben, Munition und andere Kampfmittel durch kontrollierte Sprengungen unschädlich gemacht.

Rund um den Fundort nahe eines ehemaligen Fliegerhorstes der Wehrmacht war ein Kilometer großer Sperrkreis eingerichtet worden. Bewohner aus rund einem Dutzend Häuser am Rande des Dorfes mussten ihre vier Wände vorübergehend verlassen.

Betroffen waren auch eine Kleingartenanlage und ein Teil des Kemnitzer Gewerbegebietes. Die Eisenbahnstrecke des RE1 und die Autobahn 10, die den Sperrkreis durchkreuzen, wurden gesperrt. Busse fuhren im Ersatzverkehr.

Titelfoto: DPA


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