Hier könnt Ihr kostenlos rein: Drei Geheimtipps zum Denkmaltag!

Dresden - Am Sonntag öffnen in ganz Sachsen Denkmäler aller Art ihre Türen für Besucher. Auch in Dresden warten einige Schätze auf ihre Entdeckung. Dieses Jahr steht der bundesweite "Tag des offenen Denkmals" unter dem Motto "Modern(e) - Umbrüche in Kunst und Architektur". TAG24 nennt Euch drei Geheimtipps, die am Sonntag besonders sehenswert sind.

Manfred Wiemer (65), Annekatrin Klepsch (42) und Carena Schlewitt (57) präsentieren das Programm für den "Tag des offenen Denkmals"; im Hintergrund der verwunschene Garten des Atelierhauses Edmund Moeller. (Fotomontage)
Manfred Wiemer (65), Annekatrin Klepsch (42) und Carena Schlewitt (57) präsentieren das Programm für den "Tag des offenen Denkmals"; im Hintergrund der verwunschene Garten des Atelierhauses Edmund Moeller. (Fotomontage)  © Petra Hornig

Das Atelierhaus Edmund Moeller:

Einst haben hier der Dresdner Bildhauer Edmund Moeller (1885-1958) und die Künstler von "Kunst am Bau" gewirkt. Davon zeugen zahlreiche Skulpturen im verwunschenen Garten. Von 13 bis 18 Uhr können Besucher das Atelier (Gostritzer Straße 10) und den Garten besichtigen. 14 Uhr gibt es eine Führung.

Auch interessant ist der ehemalige Fleischverarbeitungsbetrieb "Vorwärts":

Das imposante Gebäude ist im Stil der "Neuen Sachlichkeit" erbaut und galt lange als verlorene architektonische Perle. 10, 11 und 12 Uhr werden Führungen angeboten (Fabrikstraße 13).

Nur selten öffnet der Eliasfriedhof:

Angelegt wurde er als Armenfriedhof, doch im 18. und 19. Jahrhundert entwickelte er sich zum bevorzugten Begräbnisplatz für das Dresdner Bildungsbürgertum. Die Grabsteine wurden von berühmten Künstlern wie Caspar David Friedrich (1774-1840) gestaltet. 11 bis 14 Uhr gibt es Führungen zu besonderen Grabmälern (Ziegelstraße 18).

"Mit knapp 60 Denkmälern bricht Dresden diesmal seinen Rekord", freut sich Denkmalschützer Manfred Wiemer (65). "Die vielen Führungen vor Ort sind nur durch die Unterstützung Ehrenamtlicher möglich."

Der ehemalige Fleischverarbeitungsbetrieb gilt als architektonische Verbindung zwischen Schönheit und Nützlichkeit. Er kann bei Führungen besichtigt werden.
Der ehemalige Fleischverarbeitungsbetrieb gilt als architektonische Verbindung zwischen Schönheit und Nützlichkeit. Er kann bei Führungen besichtigt werden.  © Norbert Neumann
Am "Tag des offenen Denkmals" haben Interessierte die seltene Möglichkeit, den Eliasfriedhof mit seinen besonderen Grabsteinen zu besichtigen.
Am "Tag des offenen Denkmals" haben Interessierte die seltene Möglichkeit, den Eliasfriedhof mit seinen besonderen Grabsteinen zu besichtigen.  © Holm Helis

Titelfoto: Petra Hornig

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