Dresden hat jetzt sein Joe-Cocker-Denkmal

Das ist sie: Die Gedenktafel, die ab sofort auch Ortsunkundige über das legendäre Konzert informiert.
Das ist sie: Die Gedenktafel, die ab sofort auch Ortsunkundige über das legendäre Konzert informiert.

Von Katrin Koch

Dresden - Dieses Konzert war so legendär, dass seit Mittwoch sogar eine Gedenktafel dran erinnert: Am 2. Juni 1988 rockte Joe Cocker (1944-2014, „Unchain My Heart“) vor 85.000 Fans auf der Wiese an der Blüherstraße.

Seither sagt alle Welt „Cockerwiese“...

Und nun weist auch eine Gedenktafel den Ort offiziell als „Cockerwiese“ aus - eingeweiht von Bürgermeister Dirk Hilbert (43) und Ulrich Lange aus den USA.

Letzterer hat die Tafel initiiert, denn der Dresdner wohnt seit über zehn Jahren unweit von Cockers Heimatstadt Crawford (Bundesstaat Colorado), war mit ihm befreundet, agierte mit Cockers Ehefrau im selben Rotary Club.

Der finanziert auch die Tafel in Dresden.

Übrigens: Nur 14,95 DDR-Mark plus 5 Pfennig Kulturabgabe kostete 1988 der Eintritt zum Cocker-Konzert - so viel wie die 1984 bei Amiga veröffentlichte Joe-Cocker-Platte.

Sie weihten die Tafel ein: Bürgermeister Dirk Hilbert, Cocker-„Nachbar“ Ulrich Lange, Cocker-Fan Hartmut Helms und Werner Hanicke (v.l.).
Sie weihten die Tafel ein: Bürgermeister Dirk Hilbert, Cocker-„Nachbar“ Ulrich Lange, Cocker-Fan Hartmut Helms und Werner Hanicke (v.l.).
Einer der damaligen Besucher hat noch seine Konzertkarte aufgehoben.
Einer der damaligen Besucher hat noch seine Konzertkarte aufgehoben.
Joe Cocker - im August 2011 beim Konzert bei den Filmnächten am Elbufer.
Joe Cocker - im August 2011 beim Konzert bei den Filmnächten am Elbufer.

Fotos: Petra Hornig, imago


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