Trotz "Schietwetter": Hier kommen die Highlights vom 34. Hamburg Marathon!

Hamburg – Hamburgs Bürgermeister Peter Tschentscher (SPD) schickte am Sonntag erst die Halbmarathon-Teilnehmer und dann die Marathonläufer auf die Strecke quer durch die Hansestadt.

Marathon-Sieger Tadu Abate (Mitte) aus Äthiopien jubelt beim 34. Hamburg Marathon bei der Siegerehrung, links steht der zweitplatzierte Ayele Abshero aus Äthiopien und rechts der drittplatzierte Stephen Kiprotich aus Uganda.
Marathon-Sieger Tadu Abate (Mitte) aus Äthiopien jubelt beim 34. Hamburg Marathon bei der Siegerehrung, links steht der zweitplatzierte Ayele Abshero aus Äthiopien und rechts der drittplatzierte Stephen Kiprotich aus Uganda.  © DPA

Mehr als 14.000 Läuferinnen und Läufer nahmen am 34. "Hamburg Marathon" teil und ein Äthiopier schnappte sich den Sieg.

Mit einer Finte hatte sich Tadu Abate aus Äthiopien den Sieg bei der 34. Auflage des Hamburg-Marathons gesichert. Sein Landsmann Ayele Abshero fühlte sich am Sonntag im Ziel unter dem Fernsehturm der Hansestadt schon wie der Gewinner, als Abate ihn auf den letzten Metern noch abfing und zur Siegprämie von 25.000 Euro lief.

"Ich bin einfach nur überglücklich", sagte Abate, der bereits im vergangenen Jahr Zweiter geworden war.

Der 21-Jährige erreichte das Ziel nach 42,195 Kilometern in offiziellen 2:08:25 Stunden. Abshero, der im Vorjahr Dritter geworden war, lag eine Sekunde zurück.

Dritter wurde diesmal der 2012-Olympiasieger Stephen Kiprotich aus Uganda. Bester Deutscher war Frank Schauer aus Magdeburg auf Rang 26. Der 30-Jährige blieb in 2:16:55 Stunden noch knapp unter 2:17.

Bei den Frauen setzte sich die Äthiopierin Dibabe Kuma in 2:24:41 Stunden überlegen durch. Zweite wurde mit mehr als 80 Sekunden Rückstand die Kenianerin Magdalyne Masai vor Failuna Matanga aus Tansania. Thea Heim aus München kam als beste Deutsche bei ihrem Marathon-Debüt in 2:36:10 Stunden auf den 15. Platz.

Die Teilnehmer des Halbmarathons laufen auf dem Streckenabschnitt an den Hamburger Landungsbrücken entlang.
Die Teilnehmer des Halbmarathons laufen auf dem Streckenabschnitt an den Hamburger Landungsbrücken entlang.  © TAG24/Sinah Vonderweiden

Bei Temperaturen von acht Grad und Dauerregen war schnell klar, dass der Streckenrekord des Kenianers Eliud Kipchoge (2:05:30 Stunden) aus dem Jahr 2013 an diesem Sonntag nicht fallen würde.

Sein Landsmann und Topfavorit Abel Kirui hatte schon vor Tagen angekündigt, die Bestmarke für die Strecke durch die Hansestadt angreifen zu wollen. Er musste aber schon früh im Rennen wegen einer Verletzung den Kontakt zur Spitze abreißen lassen und stieg später aus.

Der sogenannte Hamburg-Marathon, der seit 2010 eigentlich offiziell "Haspa Marathon Hamburg" heißt, ist einer der bedeutendsten deutschen Straßenläufe. Er findet alljährlich auf den Straßen der Hansestadt statt, in der Regel am letzten Aprilsonntag. In diesem Jahr waren Läuferinnen und Läufer aus 70 Ländern mit dabei. Meist gingen bisher immer Weltgrößen des Marathonsports an den Start.

Seit 2018 wird parallel zum Hauptrennen auch ein Halbmarathon ausgetragen. Die Halbmarathonstrecke hatten knapp 3500 Teilnehmerinnen und Teilnehmer absolviert, darunter auch "TAG24 Hamburg"-Redakteur Robert Stoll.

Durch das trübe Wetter wurde damit gerechnet, dass die erwartete Zuschauerzahl von 500.000 verfehlt wurde. Dennoch war die Stimmung auf und neben der Strecke bestens. Wegen des Marathons sind auch weiterhin noch zahlreiche Straßen an Elbe, Hafen und Alster gesperrt (TAG24 berichtete).

Zwei Helferinnen beaufsichtigen, mit Regenschirmen ausgestattet, die Marathonstrecke auf der Höhe des U-Bahnhofs Baumwall.
Zwei Helferinnen beaufsichtigen, mit Regenschirmen ausgestattet, die Marathonstrecke auf der Höhe des U-Bahnhofs Baumwall.  © TAG24/Sinah Vonderweiden
Marathon-Siegerin Dibabe Kuma (Mitte) aus Äthiopien, die zweitplatzierte Magdalyne Masai (l) aus Kenia und die drittplatzierte Failuna Matanga aus Tansania jubeln beim 34. Hamburg Marathon bei der Siegerehrung.
Marathon-Siegerin Dibabe Kuma (Mitte) aus Äthiopien, die zweitplatzierte Magdalyne Masai (l) aus Kenia und die drittplatzierte Failuna Matanga aus Tansania jubeln beim 34. Hamburg Marathon bei der Siegerehrung.  © DPA
Die Hamburger Elbphilharmonie überblick im wolkenverhangenen Himmel die Strecke der Marathon- und Halbmarathonläufer.
Die Hamburger Elbphilharmonie überblick im wolkenverhangenen Himmel die Strecke der Marathon- und Halbmarathonläufer.  © TAG24/Sinah Vonderweiden
Die Hamburg-Redaktion drückte Robert Stoll beim Lauf des Halbmarathons ganz besonders die Daumen. Der erreichte die Ziellinie mit einer ordentlichen Zeit von einer Stunde und 35 Minuten.
Die Hamburg-Redaktion drückte Robert Stoll beim Lauf des Halbmarathons ganz besonders die Daumen. Der erreichte die Ziellinie mit einer ordentlichen Zeit von einer Stunde und 35 Minuten.  © TAG24/Robert Stoll
Neben der Linie U3 am Baumwall kämpfen sich die Läufer durch den Regen.
Neben der Linie U3 am Baumwall kämpfen sich die Läufer durch den Regen.  © TAG24/Sinah Vonderweiden

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