Hightech in der Landwirtschaft: Wenn Roboter Kühe melken und Traktoren selbst düngen

Landwirt Jens Legler bedient die Monitore in einem GPS-gesteuerten Traktor.
Landwirt Jens Legler bedient die Monitore in einem GPS-gesteuerten Traktor.  © DPA

Dresden - Jeder dritte sächsische Landwirt setzt nach Einschätzung des Agrarministeriums auf digitale Technologien.

Der Traktor weiß, wo er den Dünger aufs Feld bringen muss, die Kühe lassen sich vom Roboter melken. Fast jede moderne Maschine - ob Traktor, Sämaschine oder Maishäcksler - kann heute Daten liefern oder sich von Daten leiten lassen.

Als Vorreiter digitaler Bewirtschaftung im Freistaat gilt die Agrargesellschaft Ruppendorf (bei Dippoldiswalde). Auf dem Dach ihrer Traktoren leuchten weiße Sensoren. Sie messen den Nährstoffgehalt der Pflanzen, übertragen die Daten auf den Monitor im Inneren und zeigen an, wo und wie viel Stickstoffdünger auf dem Feld ausgebracht werden muss, erklärt Traktorist Jens Legler. Die neue Technologie spart Betriebsmittel, Arbeitszeit sowie Maschinenkosten.

Auch im Stall nebenan wird auf Hightech gesetzt. Will Herdenmanager Olaf Roßberg etwas über seine Kühe wissen, muss er nur sein Handy zücken. Gewicht, Eiweißgehalt, Milchmenge und Entzündungswerte - all die Daten sendet der Melkroboter an das Smartphone.

GPS-gesteuerte Traktoren der Ruppendorfer Argrargesellschaft stehen bei Klingenberg vor einem Rapsfeld.
GPS-gesteuerte Traktoren der Ruppendorfer Argrargesellschaft stehen bei Klingenberg vor einem Rapsfeld.  © DPA

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