OB Hilbert besucht Flüchtlingskinder

Eine Syrienkarte zeigt, aus welchen Städten die Jungs flüchten mussten.
Eine Syrienkarte zeigt, aus welchen Städten die Jungs flüchten mussten.

Von Dominik Brüggemann

Dresden - Auch Dresdens erste Unterkunft für unbegleitete jugendliche Flüchtlinge kam in einem ehemaligen Hotel unter. In dem Haus in Podemus (Ortsteil von Mobschatz) leben derzeit zwölf syrische Jungs (14 bis 17 Jahre).

Eine Syrienkarte zeigt, aus welchen Städten sie flüchten mussten: Die Karte und ein Computer mit Internet sind die Verbindung in ihre zerstörte syrische Heimat.

Am Mittwoch schaute Oberbürgermeister Dirk Hilbert (44, FDP) vorbei.

Einrichtungsleiterin Ines Friedrich (33) berichtete: „Die Jungs wollen Deutsch lernen, der erste geht ab Freitag zur Schule.“

OB Dirk Hilbert zu Besuch im Stadtteil Mobschatz, wo ein Heim für minderjährige Flüchtlinge entstanden ist.
OB Dirk Hilbert zu Besuch im Stadtteil Mobschatz, wo ein Heim für minderjährige Flüchtlinge entstanden ist.

Die minderjährigen Flüchtlinge wohnen seit November in Podemus, warten auf den Entscheid ihres Asylantrags.

Betreut werden die Flüchtlingen von Sozialpädagogen, ein Koch sorgt für Essen.

Ortsvorsteher Maximilian Vörtler (26, CDU) sagt: „Die Podemuser wurden sehr kurzfristig informiert“.

Der Tag der offenen Tür vergangenen Samstag wurde aber sehr gut angenommen.

Fotos: Steffen Füssel (2)


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