Wegen Dürre: Bundeswehr muss Bäume wegsprengen

Hildburghausen - Die Trockenheit der beiden vergangenen Sommer forderte ungewöhnliche Maßnahmen im Thüringer Wald.

Besonders die Äste könnten für Waldarbeiter gefährlich werden.
Besonders die Äste könnten für Waldarbeiter gefährlich werden.  © News5/Ittig

Weil an einem Steilhang bei Schönbrunn im Landkreis Hildburghausen 24 Bäume verdorrt sind und drohten umzukippen, musste dort am Wochenende die Bundeswehr anrücken.

Die Dürre der letzten beiden Jahren habe dafür gesorgt, dass die Buchen in rasanter Geschwindigkeit einfach absterben, heißt es.

Mit dem Absterben der Bäume gehe eine immense Gefahr für die Waldarbeiter einher. Äste, die bis zu 200 Kilo wiegen, könnten einfach herabfallen und besonders für Waldarbeiter gefährlich werden.

Am Samstag wurde die Sprengung vorbereitet, am Sonntag soll es dann von 10 bis 14 Uhr zu der Aktion kommen. In diesem Zeitraum wird dann auch die Straße, die am Waldstück vorbeiführt, gesperrt werden.

Die Bäume wurden mit Sprengstoff ausgestattet.
Die Bäume wurden mit Sprengstoff ausgestattet.  © News5/Ittig

Titelfoto: News5/Ittig

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