Mehr Hilfe für Obdachlose: Duschbus soll kommen!

Frauen und Männer haben jeweils ihre Bereiche. Auch Menschen mit Behinderung haben die Möglichkeit im Bus zu duschen.
Frauen und Männer haben jeweils ihre Bereiche. Auch Menschen mit Behinderung haben die Möglichkeit im Bus zu duschen.  © Barbara Munker/dpa

Berlin - Ein einzigartiges Projekt könnte künftig auf Berlins Straßen rollen: Ein Duschbus nach US-amerikanischen Vorbild könnte schon bald für die Obdachlosen in der Hauptstadt ein neuer Anlaufpunkt werden.

"Der Duschbus für Obdachlose ist ein innovatives und neues Projekt", sagte die sozialpolitische Sprecherin der Grünen, Fatoş Topaç, der Berliner Morgenpost.

Seit einigen Jahren fährt bereits ein solcher Duschbus durch die kalifornische Metropole San Francisco. Ab 2018 soll er dann auch in Berlin zum Einsatz kommen. Doch Fatoş Topaç betont, dass sich hinter dem Bus keine gesamtstädtische Strategie beim Thema Obdachlosigkeit befindet.

"Der Bus soll aber nicht nur durch die Stadt fahren, sondern auch ein Angebot sein, um mit den Menschen ins Gespräch zu kommen", so Topaç.

Zudem sei auch eine stationäre Krankenstation im Gespräch. Schätzungsweise 10.000 Menschen leben in Berlin auf der Straße. Eine Krankenstation oder eben der Duschbus wären ein Schritt nach vorne.

Obdachlose werden in San Francisco in die Warteliste für den mobilen Dusch-Bus mit der Aufschrift "One Shower at a Time" eingetragen.
Obdachlose werden in San Francisco in die Warteliste für den mobilen Dusch-Bus mit der Aufschrift "One Shower at a Time" eingetragen.  © Barbara Munker/dpa

Titelfoto: Barbara Munker/dpa


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