Schrecklicher Verdacht: Wollte ein 23-Jähriger seine Familie töten?

Himmelstadt/Würzburg - Drei Wochen ist es her, da stürzte ein Einfamilienhaus nach einer Verpuffung zusammen – mehrere Menschen wurden unter den Trümmern begraben. Nun wurde gegen einen 23-Jährigen Haftbefehl erlassen.

Das Gebäude war nur noch ein Trümmerhaufen.
Das Gebäude war nur noch ein Trümmerhaufen.

Die Vorstellung alleine ist schon furchtbar: Der eigene Sohn soll seine Eltern, sowie seinen Bruder versucht haben umzubringen!

Während sich die Familie in dem Haus in der Fischerstraße aufhielt, soll der Tatverdächtige eine schwere Sprengstoffexplosion herbeigeführt haben. Daraufhin stürzte ein großer Teil des Hauses ein und verletzte den 53-jährigen Vater, die Mutter, den Bruder und den 23-Jährigen selbst schwer (TAG24 berichtete).

Um nun den tatsächlichen Ablauf der Schreckenstat zu rekonstruieren, muss das Trümmerfeld, das einstmals ein Zuhause war, aufgeräumt werden. Experten sollen dann die Kellerräume des zerstörten Hauses auf weitere Hinweise untersuchen. Aktuell ist es wegen der hohen Einsturzgefahr nicht begehbar.

Der Beschuldigte befindet sich mittlerweile in einer Justizvollzugsanstalt. Ihm wird versuchter Totschlag, besonders schwere Brandstiftung und das Herbeiführen einer Sprengstoffexplosion angelastet.


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