Herz gebrochen? Mann stirbt nur etwa einen Monat nach seiner Seelenverwandten

Hinckley - Stuart Cooper (41) erlebte seine eigene Hochzeit nicht mehr. Genau wie seine Frau namens Kerry, die er plante zu heiraten, starb er im Sommer 2019.

Stuart Cooper hatte in Kerry die Frau seines Lebens gefunden. Beide sind mittlerweile tot, erleben die eigene Hochzeit nicht mehr.
Stuart Cooper hatte in Kerry die Frau seines Lebens gefunden. Beide sind mittlerweile tot, erleben die eigene Hochzeit nicht mehr.  © Facebook Screenshot Stuart Cooper

Der 41-jährige und seine Partnerin hatten sich letztes Jahr zu Weihnachten, ganz wie Tom Kaulitz und Heidi Klum, verlobt. Sie steckten mitten in den Planungen für eine große Fete, als seine Herzensdame im Juli das Zeitliche segnete.

Etwa einen Monat danach kam auch Stuart "Bear" Cooper ums Leben, vermutlich starb er am sogenannten Broken-Heart-Syndrom, einer Funktionsstörung des Herzens, die nach einem schweren emotionalen Schicksalsschlag wie dem Tod eines geliebten Menschen einsetzen kann.

Sein Freund namens Adam schildert Leicester Live, wie schwer es ihm fällt, vom geliebten Freund Abschied zu nehmen.

"Ich denke wir alle haben Mühe, uns damit abzufinden, es ist wirklich herzzerreißend. Er war so ein massiver Teil meines Lebens und hat es auch sehr beeinflusst", so sein britischer Kumpel, der den Protagonisten beim Fußballspielen in der Kindheit kennen lernte.

Der Freund beschreibt, dass es bei Cooper lange gedauert hätte, bis dieser Kerry - seine Seelenverwandte - getroffen hätte, er mit der Blondine jedoch überaus glücklich gewesen sei, wie auch gemeinsame Facebook-Fotos zeigen.

Coopers herausragende Eigenschaften sollen sein großartiger Humor und seine enorme Beliebtheit bei Kindern, auch wegen seines sanftmütigen Wesens gewesen sein. Seinen Spitznamen "Bear" hatte er erhalten, weil er im Ibiza-Urlaub 1999 zahlreiche Ladung und dazu Wasserflaschen mit sich herumschleppte und dabei optisch verblüffend an Meister Petz erinnerte.

Der Verstorbene wird am Donnerstag, dem 12. September um 9.30 Uhr beigesetzt. Von seiner Schwester Kirsty wurde zudem eine Just-Giving-Spendenseite ins Leben gerufen. Das gesammelte Geld soll einer Wohltätigkeitsorganisation namens The Laura Centre zu Gute kommen, die sich für familiäre Trauerfälle mit Kindern einsetzt.

"Wir haben uns für diese Wohltätigkeitsorganisation entschieden, da Stuart Kinder liebte. Er verehrte seine Nichte und seinen Neffen sowie alle Kinder seiner Freunde und liebte es, ihr Onkel B zu sein", erklärt die Angehörige den Schritt.


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