Kein Hinteregger, kein Problem für die Eintracht: Alternativen im Visier

Frankfurt am Main - Er kam im Winter als Leihgabe vom FC Augsburg und spielte sich umgehend in die Herzen der Fans. Doch eine dauerhafte Rückkehr von Martin Hinteregger zu Bundesligist Eintracht Frankfurt scheint immer aussichtsloser. Doch die SGE scheint bereits einen Notfallplan in der Hinterhand zu haben.

Wurde binnen einer halben Saison zum Publikumsliebling bei der Eintracht: Martin Hinteregger (Mi.).
Wurde binnen einer halben Saison zum Publikumsliebling bei der Eintracht: Martin Hinteregger (Mi.).  © DPA/Arne Dedert

Aktuell befindet sich der 26-Jährige Österreicher wieder voll im Training bei seinem eigentlichen Arbeitgeber und lobt das Team in höchsten Tönen: "Wir haben eine coole, junge, hungrige Mannschaft, mit der einiges möglich ist", so "Hinti". Nicht gerade die Worte, die ein Spieler von sich gibt, der absoluten Wechselwillen signalisieren möchte.

Für die Hessen scheint das jedoch keinerlei Problem darzustellen. Laut der portugiesischen Tageszeitung O Jogo sei die Eintracht an der Verpflichtung des jungen Innenverteidigers Diogo Queirós vom FC Porto interessiert. Der 20-Jährige hat noch Vertrag bis 2021 beim portugiesischen Spitzenklub, sein Marktwert liegt aktuell bei rund zwei Millionen Euro.

Porto scheint den Jungnationalspieler loswerden zu wollen, der in der abgelaufenen Saison ganze 26 Einsätze sammelte. Doch auch in der durchaus noch ausbaufähigen Offensive, die nach den Abgängen von Luka Jovic (21/Real Madrid) und Sébastien Haller (24/West Ham United) stark geschwächt wurde, scheint die Eintracht einen jungen Kicker von einem Top-Verein im Visier zu haben.

Die Rede ist von Pedro Ruiz. Der 19-Jährige steht bei Real Madrid unter Vertrag, absolvierte bislang aber lediglich Partien für die zweite Mannschaft der "Königlichen". Dort erzielte er in der letzten Spielzeit sieben Treffer in zwölf Partien.

Ruiz soll neben Maximilian Philipp (25), und Kevin-Prince Boateng (32) in der engeren Auswahl für einen Wechsel zur Eintracht stehen.

Pedro Ruiz und Diogo Queirós auf Instagram

Titelfoto: DPA/Arne Dedert

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