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Vor 70 Jahren: Eine einzige Bombe hat alles verändert

Hiroshima - Anfang August 1945. Seit knapp drei Monaten ist der Krieg in Europa vorbei. Hitler ist tot, Deutschland besiegt. Nur im Pazifik gehen die Kämpfe für die USA weiter. Zwar sind die Japans Truppen an vielen Fronten geschwächt, haben Brandbomben das Kaiserreich empfindlich getroffen. Doch noch wollen die Militärs um Kaiser Hirohito nicht kapitulieren.
Nur das Gerippe eines Fahrzeugs ist in der Trümmerwüste noch zu erahnen. Weite Teile Hiroshimas wurden am 6. August 1945 restlos zerstört.
Nur das Gerippe eines Fahrzeugs ist in der Trümmerwüste noch zu erahnen. Weite Teile Hiroshimas wurden am 6. August 1945 restlos zerstört.

Hiroshima - Anfang August 1945. Seit knapp drei Monaten ist der Krieg in Europa vorbei. Hitler ist tot, Deutschland besiegt. Nur im Pazifik gehen die Kämpfe für die USA weiter.

Zwar sind Japans Truppen an vielen Fronten geschwächt, Brandbomben haben das Kaiserreich empfindlich getroffen. Doch noch wollen die Militärs um Kaiser Hirohito nicht kapitulieren.

Darum entschließt sich US-Präsident Truman, eine Waffe einzusetzen, an der Wissenschaftler seit dreieinhalb Jahren bauen - die Atombombe! Sie soll, so die heute noch gängige Begründung, eine verlustreiche Invasion Japans mit Bodentruppen überflüssig machen.

Am 16. Juli ’45 hatten Militärs die Bombe erstmals getestet - mit Erfolg. Ein weiteres Exemplar war auf der USS Indianapolis zum Luftwaffenstützpunkt Tinian geschifft worden - eine Insel der Marianen im Westpazifik.

Dort wird das Air-Force-Geschwader 509 unter Leitung von Oberst Paul Tibbets dazu bestimmt, den historischen, alles entscheidenden Angriff zu fliegen.

So wie dieses Exemplar sah auch „Little Boy“ aus. Auf den ersten Blick wirkt die Bombe so harmlos wie ihr Name.
So wie dieses Exemplar sah auch „Little Boy“ aus. Auf den ersten Blick wirkt die Bombe so harmlos wie ihr Name.

Tibbets tauft den B29-Bomber noch auf den Namen seiner Mutter, Enola Gay. Dann setzt er sich an den Steuerknüppel. Es ist der Morgen des 6. August. Nach sechs Stunden Flug erblickt die Crew durch ein paar Wolken die Hafenstadt Hiroshima. Zielpunkt ist eine T-förmige Brücke im Zentrum.

Der Angriffsflug beginnt.

In Japans siebtgrößter Stadt (damals 245.000 Einwohner) sind gerade tausende Menschen auf dem Weg zur Arbeit. Volle Straßenbahnen rumpeln durch die Gassen. Unzählige Soldaten bevölkern die Stadt. Jugendliche sind dabei, Schneisen in das dicht mit Holzhäusern besiedelte Viertel zu schlagen - damit Brandbomben , wie sie zuletzt über vielen Städten niedergingen, weniger Schaden anrichten.

Doch die Bombe, die in diesem Augenblick bereits ausgeklinkt ist, die sich rasend schnell dem Boden nähert, die trotz der über vier Tonnen Gewicht von den Amis „Little Boy“, kleiner Junge, getauft wurde.

Sie wird nichts übrig lassen von diesen Häusern, von den Straßenbahnen, von den Brücken oder von den Menschen, die hier im Zentrum Hiroshimas Opfer eines grausamen Experiments werden.

Ein Arzt behandelt in Hiroshima die Verbrennungen eines Bombenopfers. Auf tausende Patienten kam oft nur ein Arzt.
Ein Arzt behandelt in Hiroshima die Verbrennungen eines Bombenopfers. Auf tausende Patienten kam oft nur ein Arzt.

Um 8.15 Uhr zündet ein komplizierter Mechanismus „Little Boy“ noch in der Luft. Ein greller Blitz erhellt den Himmel. Unvorstellbare Hitze, mehrere tausend Grad heiß, verkohlt alles im Umkreis von vielen hundert Metern. Was nicht verbrennt oder verglüht, wird von der nachfolgenden Druckwelle zerstört.

Zehntausende sind sofort tot. Vielen der Überlebenden hängt die Haut in Fetzen vom Körper, als sie die Trümmerwüste auf der Suche nach Hilfe durchstreifen. So stellt man sich die Apokalypse vor.

Drei Tage später fällt in Nagasaki die zweite Atombombe. Bei beiden Angriffen sterben geschätzte 92.000 Menschen sofort. Etwa 130.000 weitere kommen allein bis Jahresende 1945 dazu.

Japan beugt sich der Bombe - und kapituliert. Am 15. August 1945 endet der Zweite Weltkrieg im Pazifik. Doch der Siegeszug der Atombombe hat in diesem Moment gerade erst begonnen.

Um 8.15 Uhr, dem Zeitpunkt der Detonation, blieb auf dieser Armbanduhr eines Bombenopfers die Zeit stehen.
Um 8.15 Uhr, dem Zeitpunkt der Detonation, blieb auf dieser Armbanduhr eines Bombenopfers die Zeit stehen.
Air-Force-Pilot Paul Tibbets vor der Enola Gay, einem B 29-Bomber, mit dem er die Bombe nach Hiroshima flog (li.). US-General Douglas MacArthur - hier neben Kaiser Hirohito - leitete nach Japans Kapitulation die Demilitarisierung des Landes.
Air-Force-Pilot Paul Tibbets vor der Enola Gay, einem B 29-Bomber, mit dem er die Bombe nach Hiroshima flog (li.). US-General Douglas MacArthur - hier neben Kaiser Hirohito - leitete nach Japans Kapitulation die Demilitarisierung des Landes.
Japanische Truppen bei der Schlacht gegen US-Einheiten auf einer philippinischen Insel.
Japanische Truppen bei der Schlacht gegen US-Einheiten auf einer philippinischen Insel.

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