Wegen Hitze: Brot und Brötchen werden teurer

Vogtland - Der knochentrockene Sommer dreht an der Preismühle: Weil wegen magerer Ernten Mehl teurer geworden ist, werden demnächst auch die Preise beim Bäcker steigen.

Ausgetrocknete Böden, verdörrte Felde. Der Hitzesommer schlägt sich jetzt auch in den Preisen für Brot und Brötchen nieder.
Ausgetrocknete Böden, verdörrte Felde. Der Hitzesommer schlägt sich jetzt auch in den Preisen für Brot und Brötchen nieder.  © DPA

Die vogtländische Bäckerinnung hat als erste höhere Preise für Brot und Brötchen angekündigt.

"Die Vertreter der regionalen Mühlen machen derzeit in den Bäckereien die Runde, um über die neuen Preise nach der schlechten Ernte zu informieren. Weizenmehl verteuert sich dabei mindestens um fünf bis sieben Prozent. Kleinere Bäcker ohne Filialen müssen mit bis zu zehn Prozent Steigerung rechnen", sagt Innungsmeister Jörg Schürer (48) aus Morgenröthe-Rautenkranz.

Die Folge: Brötchen werden in den nächsten Wochen für Kunden voraussichtlich zwischen zwei und drei Cent, Brot um zehn Cent teurer. "Den Handwerksbetrieben bleibt wenig Spielraum, weil ja auch das Personal gut entlohnt werden soll", rechtfertigt der Innungsmeister den Anstieg und verweist auf andere Branchen der Lebensmittelindustrie.

"Durch das fehlende Futter wird sich die Dürre bald auch bei den Preisen für Butter, Milch und Fleisch bemerkbar machen. Da wirken sich die Cent-Beträge beim Bäcker noch am geringsten aus."

In der Zwickmühle: Wegen der Sommerdürre steigen die Preise. Brot und Brötchen werden teurer, sagt Bäcker-Innungsmeister Jörg Schürer (48).
In der Zwickmühle: Wegen der Sommerdürre steigen die Preise. Brot und Brötchen werden teurer, sagt Bäcker-Innungsmeister Jörg Schürer (48).  © Maik Börner

Titelfoto: Maik Börner


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