Achtung, hier kommt die Hitze! Gesundheits-Minister warnt

Stuttgart - In dieser Woche ist in ganz Deutschland Schwitzen angesagt! Die Temperaturen klettern auch in Baden-Württemberg in schwindelerregende Höhen, das Gesundheitsrisiko steigt ebenso stark an.

Die Temperaturen bewegen sich in dieser Woche in Baden-Württemberg im Durschnitt um 35 Grad Celsius.
Die Temperaturen bewegen sich in dieser Woche in Baden-Württemberg im Durschnitt um 35 Grad Celsius.  © Screenshot wetter.de

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) prognostiziert eine sonnige und heiße Wetterwoche im Südwesten.

Der Drei-Tages-Trend: Am heutigen Montag wird ein Temperaturanstieg auf 27 bis 34 Grad erwartet, wobei vom Odenwald bis zur Ostalb teils starke Böen möglich seien.

Die Nacht zum Dienstag soll sternenklar werden, bei Tiefstwerten zwischen 12 und 19 Grad.

Den Dienstag über klettern die Maximalwerte laut DWD auf bis zu 37 Grad und am Mittwoch verbreitet sich die Hitze dann noch mehr. Lokal kann an Rhein, Neckar und Tauber tatsächlich die 40 Grad-Marke geknackt werden. Im Raum Stuttgart sind bis zu 38 Grad möglich.

Diese Hitzewelle bringt nicht zu unterschätzende Risiken für die Gesundheit mit sich. Das Gesundheitsministerium Baden-Württemberg veröffentlichte am Montag eine Mitteilung, in der Gesundheitsminister Manne Lucha (Grüne) die Bürgerinnen und Bürger vor den Gefahren warnt.

„Temperaturen, die über einen längeren Zeitraum hinweg bei weit über 30 Grad liegen, können Kreislaufbeschwerden und körperliches Unwohlsein auslösen. Im schlimmsten Fall kann die extreme Hitze lebensbedrohlich sein“, wird Lucha zitiert.

Erhöhtes Risiko unter anderem für Säuglinge und ältere, pflegebedürftige Menschen

Baden-Württembergs Gesundheitsminister Manne Lucha (Grüne) warnt vor den steigenden Gesundheitsrisiken durch die Hitzewelle.
Baden-Württembergs Gesundheitsminister Manne Lucha (Grüne) warnt vor den steigenden Gesundheitsrisiken durch die Hitzewelle.  © DPA

"Temperaturen, die über einen längeren Zeitraum hinweg bei weit über 30 Grad liegen, können Kreislaufbeschwerden und körperliches Unwohlsein auslösen. Im schlimmsten Fall kann die extreme Hitze lebensbedrohlich sein", wird Lucha zitiert.

Wie gut Personen die Hitze verkraften, hängt laut Angaben des Gesundheitsministeriums stark vom jeweiligen körperlichen Befinden ab. Ein erhöhtes Risiko bestehe für Säuglinge und kleine Kinder, Menschen mit Behinderungen oder chronischen Erkrankungen sowie vor allem für ältere und pflegebedürftige Menschen.

Der Gesundheitsminister betonte, dass Kinder oder gesundheitlich geschwächte Personen niemals – auch nicht für kurze Zeit – in einem geparkten Fahrzeug zurückgelassen werden dürften.

Tipps, um sich vor den negativen Auswirkungen der Hitze zu schützen, sind laut der Mitteilung des Ministeriums:

  • Haltet Euch während der Mittagshitze möglichst in Innenräumen oder im Schatten auf und versucht, körperliche Anstrengungen zu vermeiden. Tätigkeiten im Freien sollten auf die kühleren Morgen- und Abendstunden beschränkt werden.
  • Sorgt für eine ausreichende Flüssigkeitsversorgung. Geeignet sind Wasser- und Mineralwasser, Saftschorle, Suppen oder auch wasserreiche Früchte. Vermeidet Alkohol und Koffein. Nehmt mehrere kleine, leichte Mahlzeiten zu euch.
  • Nutzt die Abkühlung der Nacht und der frühen Morgenstunden, um Räume zu lüften. Dunkelt Räume tagsüber ab und nutzt dafür möglichst Außenjalousien oder Rollläden.
  • Tragt leichte, nicht einengende Baumwollkleidung in hellen Farben.

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