Freistaat im Kampf gegen AIDS: Bayern startet HIV-Testwoche

München - Im Kampf gegen A.I.D.S. ("Acquired Immune Deficiency Syndrome") wirbt die Staatsregierung wieder dafür, einen HIV-Test zu machen.

Infoplakat für die HIV-Test-Woche in einer Münchner U-Bahn.
Infoplakat für die HIV-Test-Woche in einer Münchner U-Bahn.  © TAG24/Marco Schimpfhauser

Die Bayerische HIV-Testwoche startet am Montag und endet am 1. Dezember, dem Weltaidstag.

Jedes Jahr erfahren nach Angaben der Veranstalter etwa 340 Männer und Frauen in Bayern, dass sie HIV-positiv sind.

Sie haben sich mit jenem Virus angesteckt, das die Immunschwächekrankheit Aids auslösen kann.

Einer Schätzung des Robert Koch-Instituts zufolge haben sich 2018 in Bayern rund 290 Menschen neu mit dem HI-Virus angesteckt, 35 weniger als im Vorjahr.

Gesundheitsministerin Melanie Huml (CSU) sagte: "Die Zahl der HIV-Neuinfektionen ist in Bayern zwar gegenüber dem Vorjahr erneut etwas zurückgegangen, die Gesamtzahl der Menschen, die mit HIV leben, steigt aber weiterhin. Daher gibt es im Kampf gegen die Immunschwächekrankheit Aids keinen Grund zur Entwarnung."

Keine Menge, große Sicherheit: Ein Arzt nimmt an dem Finger eines jungen Mannes Blut ab. (Archiv)
Keine Menge, große Sicherheit: Ein Arzt nimmt an dem Finger eines jungen Mannes Blut ab. (Archiv)  © Britta Pedersen/dpa-Zentralbild/dpa +++ dpa-Bildfu

Titelfoto: Britta Pedersen/dpa-Zentralbild/dpa+Schimpfhauser

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