Hochbahn Hamburg startet Kooperation mit E-Scooter-Verleiher am Stadtrand

Hamburg - Mit dem E-Scooter geht es bequem zur nächsten Schnellbahn-Haltestelle und später zurück.

Die E-Scooter werden durch das Scannen eines QR-Codes mit dem Handy entsperrt.
Die E-Scooter werden durch das Scannen eines QR-Codes mit dem Handy entsperrt.  © dpa/Markus Scholz

Für diese "erste Meile" haben der schwedische Anbieter Voi E-Scooter und die Hamburger Hochbahn ein Angebot parat, das sie am Dienstag an der Haltestelle der U-Bahnlinie 1 in Berne vorgestellt haben.

Hier und an der S-Bahn-Haltestelle Poppenbüttel werden jeweils 30 E-Scooter bei den Park+Ride-Anlagen stationiert.

Sie können von den dortigen Anwohnern und HVV-Kunden vergünstigt gemietet werden, so entfällt beispielsweise die Entsperrgebühr von einem Euro.

Außerdem stehen ab 6.30 Uhr in den Wohngebieten an ausgewählten Standorten E-Tretroller bereit.

"Mit den E-Scootern von Voi wollen wir die erste Meile zur Bahn, die zur Autofahrt in die Stadt verführen könnte, so einfach und attraktiv wie möglich gestalten", sagte Hochbahn-Chef Henrik Falk.

Bewusst seien die beiden Anbindungspunkte am Hamburger Stadtrand ausgewählt worden.

Angebot wird eventuell ausgeweitet

An der U-Bahn-Station Berne stehen zahlreiche E-Scooter von Voi.
An der U-Bahn-Station Berne stehen zahlreiche E-Scooter von Voi.  © dpa/Markus Scholz

Nach der Testphase bis Ende des Jahres erfolgt eine Auswertung der Nutzung.

Danach werde entschieden, ob das Angebot weitergeführt und gegebenenfalls auf weitere Stadtteile ausgedehnt wird.

Voi ist in der Innenstadt Hamburgs einer von mehreren E-Tretroller-Anbietern.

Den Unternehmensangaben zufolge ist der Verleiher in Europa in 30 Städten und elf Ländern präsent und hat mehr als 30.000 Roller auf die Straßen gebracht.

Das im September 2018 gestartete schwedische Unternehmen (Stockholm) beschäftigt nach eigenen Angaben rund 400 Mitarbeiter.

Die Hamburger Hochbahn betreibt in Hamburg vier U-Bahnlinien, hat rund 1000 Busse im Einsatz und beschäftigt rund 5000 Mitarbeiter.

Titelfoto: dpa/Markus Scholz

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