Hochzeitsplaner verbrennt sich an Fischbulette, kurz darauf ist er tot

Chorley - Ein Hochzeitsmanager aus dem britischen Chorley wollte nur eine Fischbulette essen. Dabei verbrannte er sich allerdings dermaßen schwer, dass er wenige Stunden später qualvoll starb.

Darren Hickey bezahlte dem Genuss einer Fischbulette mit seinem Leben.
Darren Hickey bezahlte dem Genuss einer Fischbulette mit seinem Leben.  © Fotomontage/Fotos: 123RF Brent Hofacker & Twitter/

Der 51-jährige Darren Hickey fungierte als Manager des Ridgemont House, einem Veranstaltungsort für Hochzeiten in Chorley.

Von dort aus wollte er an seinem Todestag zu einer Wohltätigkeitsorganisation aufbrechen, so "The Bolton News". Sozusagen im Vorbeigehen bat ihn einer seiner Köche jedoch noch schnell, eine erst frisch von ihm zubereitete Fischbulette zu probieren.

Hickey griff zu, achtete dabei aber wohl nicht darauf, ob sie noch heiß war. Er verbrannte sich in seinem Rachen und hatte fortan Schmerzen sowie Schluckbeschwerden.

Als die Probleme schlimmer wurden, kam er laut "Daily Mail" ins Krankenhaus. Dort konnte man die tief sitzende Verletzung allerdings nicht erkennen und schickte ihn mit ein bisschen Paracetamol wieder weg.

Er fuhr zurück nach Hause ins Ridgemont House, in dem er gleichzeitig auch wohnte, um sich dort etwas auszuruhen. Gegen 21.45 Uhr an eben jenem Abend hörte sein Partner Neil Parkinson, dass mit Hickey etwas nicht stimmen konnte.

"Er hat gerufen, also bin ich die Treppe hinauf gerannt. Er stand auf, bekam dabei aber schwer Luft und hustete. Also habe ich ihm auf den Rücken geklopft, dabei ist er allerdings zu Boden gesunken", erinnerte sich dieser.

Ärzte können nichts mehr für Darren Hickey tun

Das Ridgemont House in Chorley.
Das Ridgemont House in Chorley.  © Screenshot/Facebook/Ridgemont House

Ein Krankenwagen wurde gerufen, dieser verspätete sich jedoch um fünf Minuten, weil sich die Rettungskräfte mit der Postleitzahl vertan hatten.

Als er dann im Krankenhaus ankam, waren die Schwellungen in seinem Hals mittlerweile so schlimm, dass auch die Ärzte nichts mehr für ihn tun konnten.

In den frühen Morgenstunden starb der 51-Jährige schließlich an den Folgen der Verbrennung.

Gegenüber "The Bolton News" erklärt der Gerichtsmediziner Dr. Patrick Waugh, welcher Hickey obduzierte, seine Verletzungen: "Er hatte heißes Essen und sagte: 'Ich habe mir die Kehle verbrannt'. Er hatte aufgrund der Schmerzen Schwierigkeiten beim Schlucken gehabt."

Weiter erklärt Dr. Waugh die Besonderheit dieses Falls: "Grundsätzlich sehen wir dieses Szenario normalerweise bei Personen, die in Hausbrände verwickelt sind und dabei den Rauch eingeatmet haben, der dann die Atemwege verbrennt oder bei Industrieunfällen mit heißem Dampf. Der Patient kann gut aussehen, man kann ihn ansprechen, aber dann beginnt die Schwellung."

Besonders tragisch ist die Tatsache, dass der Veranstaltungsmanager sich gerade erst von einem Schlaganfall zurück ins Leben gekämpft hatte.

Titelfoto: Fotomontage/Fotos: 123RF Brent Hofacker & Twitter/


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