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Horror-Haus von Höxter: War die Angeklagte selbst das erste Opfer?

Im Prozess um die tödlichen Misshandlungen in Höxter sagte die Angeklagte Angelika W. jetzt aus. Demnach sei sie mehr Opfer als Täterin.
Am Mittwoch sagte Angelika W. gegen ihren Ex-Mann aus: Grausame Geschichten.
Am Mittwoch sagte Angelika W. gegen ihren Ex-Mann aus: Grausame Geschichten.

Paderborn - Ruhig, manchmal fast ausschweifend, antwortet Angelika W. (47) auf die Fragen, die Richter und Anwälte ihr stellen. Ausgerechnet die Angeklagte vermittelt mit ihrer eigenen Leidensgeschichte einen Eindruck dessen, was Frauen hinter den Wänden des Horror-Hauses in Höxter erlitten haben sollen.

1999 kam die gelernte Gärtnerin über eine Kontaktanzeige an ihren späteren Ehemann Wilfried (46): Was am ersten Tag wie Verliebtheit aussah, schlug schon in den Tagen danach um. Wilfried W. habe sie gezwungen, ihm bei seinem Putzjob zu helfen, sie bei Nichtigkeiten angeschrien, später geschlagen. Trotzdem heiratete Angelika W. ihn schon zwei Monate später.

Nach ihren Schilderungen griff nach und nach ein System aus Dominanz, Gewalt und Unterwerfung: Wenn sie nicht tat, was er sagte, bestrafte er sie. Faustschläge und Tritte, nach denen sie blaue Flecken und Veilchen davon trug, gehen dabei in den Ohren des Richters noch als "gewöhnliche Misshandlungen" durch.

Immer wieder habe er ihre Brüste blutig gebissen. "Tittenbeißen" habe Wilfried W. das genannt. Oder er habe sie in Decken und Bettzeug gewickelt, sich auf sie gestemmt, bis ihr unter Todesangst die Luft wegblieb.

Einmal habe er ihr beim Essen eine Gabel in den Oberschenkel gerammt, ein anderes Mal ihre Hand auf die heiße Herdplatte gedrückt. Später verbrühte er Angelika W. nach ihren Angaben mit heißem Wasser so schwer, dass sie offene, eitrige Wunden davontrug.

Trotz quälender Schmerzen ging sie nicht zum Arzt. Sie habe ihren Mann nicht in Bedrängnis bringen wollen, erklärte sie.

Ihr Mann habe ihr klar gemacht, dass die Strafen Folge ihres Fehlverhaltens waren: "Wenn Ihnen jemand wieder und wieder erklärt, dass sie selbst schuld sind, dann glauben Sie das irgendwann", sagte Angelika W..

Es sei wie ein Katz-und-Maus-Spiel gewesen: "Je schneller die Maus läuft, desto schneller läuft die Katze." Pausen von den Quälereien habe sie nur erlebt, als nach und nach auch andere Frauen ins Haus kamen.

In ihrer Aussage bei der Polizei hatte sich Angelika W. selbst, aber auch ihren Ex-Mann schwer belastet. Selbst nach ihren bisherigen Antworten bleibt es Prozessbeteiligten ein Rätsel, was sie zu Wilfried W. trieb und warum sie trotz Scheidung und einem Trennungsversuch wieder zu ihm zurückkam.

Der Prozess wird am 30. November fortgesetzt.

Fotos: DPA

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