Brand in Gartenhütten: Feuerwehr rettet Tiere vor dem sicheren Flammentod

Höxter - Einem schweren Feuer sind in der Nacht zu Samstag, den 22. Dezember, zwei Gartenhütten in einer Kleingartenanlage am Steinkrugsweg in Höxter zum Opfer gefallen.

Um 1.30 Uhr in der Nacht musste die Feuerwehr ausrücken. (Symbolbild)
Um 1.30 Uhr in der Nacht musste die Feuerwehr ausrücken. (Symbolbild)  © 123RF

Laut Polizeiangaben wurde die Feuerwehr gegen 1.30 Uhr über den Brand in der Gartenanlage informiert.

Als die Einsatzkräfte eintrafen, griffen die Flammen bereits von einer Gartenhütte auf eine unmittelbar daneben stehende Hütte über.

Da sich mehrere Tiere, darunter zwei Pferde, ein Pony, mehrere Ziegen und ein Hund, auf den Grundstücken befanden, mussten diese zunächst vor den Flammen gerettet werden, ehe die Feuerwehrmänner mit den Löscharbeiten beginnen konnten.

Diese wiederum dauerten bis in die frühen Morgenstunden an und wurden zudem durch asbesthaltiges Baumaterial erschwert.

Am Morgen nahm dann ein Brandsachbearbeiter der Kriminalpolizei die Ermittlungen auf, da nicht ausgeschlossen werden kann, dass das Feuer absichtlich gelegt wurde.

Ein 19-jähriger Feuerwehrmann erlitt bei den Löscharbeiten eine leichte Rauchgasvergiftung und musste ambulant im Krankenhaus behandelt.

Der entstandene Sachschaden wird derzeit auf circa 100.000 Euro geschätzt.

Das Feuer breitete sich rasant aus und griff auf eine weitere Gartenhütte über.
Das Feuer breitete sich rasant aus und griff auf eine weitere Gartenhütte über.  © Polizei Höxter

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