Bild des Grauens: Hund haust in Wohnwagen zwischen Kot und Ungeziefer

Hofheim - Wie kann man nur zu so etwas in der Lage sein? Das fragten sich wohl auch die Beamten der Hofheimer Polizei, als sie am Freitag einen völlig verwahrlosten Wohnwagen im Ortsteil Wallau aufbrachen.

Der gequälte Vierbeiner litt nicht nur unter dem schrecklichen Zustand des Campers, sondern auch unter der extremen Hitze (Symbolbild).
Der gequälte Vierbeiner litt nicht nur unter dem schrecklichen Zustand des Campers, sondern auch unter der extremen Hitze (Symbolbild).  © 123RF

Wie ein Polizeisprecher am Samstag mitteilte, hatten besorgte Passanten Hundegebell und Gestank aus dem seit mehreren Tagen abgestellten Wohnwagen wahrgenommen - sie riefen die Polizei.

Dies erwies sich als genau die richtige Entscheidung und wohl auch als lebensrettende Maßnahme für einen armen Vierbeiner, der scheinbar mindestens seit Montag (25. Juni) in dem Campingwagen eingesperrt war.

Aufgrund der sommerlichen Temperaturen entschlossen sich die vor Ort angekommenen Beamten, das Gefährt umgehend zu öffnen.

Erst im inneren des Wagen offenbarte sich das eigentliche Schreckens-Bild. Der Hund lebte auf gerade einmal zwei Quadratmetern zwischen Ungeziefern, Müll und seinen eigenen Exkrementen.

Das misshandelte Tier wurde umgehend zur weiteren Pflege in ein Tierheim verbracht. Die Polizei ermittelt nun gegen den Halter des Wohnwagens. Er könnte auch der Besitzer des Hundes sein und sich somit der Tierquälerei strafbar gemacht haben.

Titelfoto: 123RF