Wegen Trockenheit: Schäfer fürchten um Futterversorgung

Hohenfelden - Wegen der Trockenheit fürchten Thüringer Schäfer um die Futterversorgung ihrer Tiere im Winter.

Die Thüringer Schäfer fürchten um die Futtervorräte für ihre Tiere im Winter. (Symbolbild)
Die Thüringer Schäfer fürchten um die Futtervorräte für ihre Tiere im Winter. (Symbolbild)  © silian/ 123 RF

"Im Moment ist noch Futter da bei den meisten Betrieben, aber es wächst ja nichts mehr nach", sagte Jens-Uwe Otto, Vorsitzender des Landesverbands Thüringer Schafzüchter. Schon im vergangenen Jahr hätten die Schäfer wegen der Trockenheit keine Futtervorräte anlegen können.

"Wer ausweichen kann auf abgeerntete Felder, der hat's gut, aber wer auf das natürliche Grünland begrenzt ist, dem fehlt der Aufwuchs", so Otto.

Am Samstag findet in Hohenfelden im Weimarer Land der Thüringer Schäfertag statt. Vier Regionalsieger treten gegen Titelverteidiger Klaus-Dieter Knoll aus Jena an. Sie müssen mit ihren Hütehunden eine fremde Herde aus einem Pferch treiben und unter anderem über eine Brücke dirigieren.

Weil sich die Schafhaltung kaum noch rentiert, ringen Schäfer in Thüringen seit Jahren um ihre berufliche Existenz und Nachfolger für den traditionellen Beruf.

Derzeit gibt es nach Angaben des Landwirtschaftsministeriums in Thüringen 220 Schafhalter im Haupt- und Nebenerwerb, die etwa 85.000 Mutterschafe halten.

Titelfoto: silian/ 123 RF

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