Jahrzehnte nach seinem Tod: James Dean bekommt Hauptrolle

Los Angeles - Lässig, cool, rebellisch: James Dean (24) war das Idol einer ganzen Generation. Der Mann, der 1955 bei einem Autounfall ums Leben kam, steht jetzt vor einem unerwarteten Comeback - moderner Technik sei Dank.

Die Schauspiel-Ikone wurde nur 24 Jahre alt.
Die Schauspiel-Ikone wurde nur 24 Jahre alt.  © imago images/Hollywood Photo Archive

Wie der "Hollywood Reporter" berichtet, bekommt James Dean die Hauptrolle im Vietnamkriegs-Drama "Finding Jack" von den Regisseuren Anton Ernst und Tati Golykh.

Die beiden Filmemacher hätten bei den Nachkommen Deans schon die notwendigen Rechte eingeholt.

"Wie haben uns dumm und dämlich gesucht, um den perfekten Darsteller für die komplexe Rolle des 'Rogan' zu finden", sagte Ernst gegenüber dem "Hollywood Reporter". "Nach monatelanger Suche entschieden wir uns für James Dean", so Ernst weiter.

Möglich machen soll die Wiederauferstehung moderne Film-Technik: Mittels "Ganzkörper-CGI" soll James Dean rekonstruiert werden. Als Grundlage würden Foto- und Videoaufnahmen von früher dienen. Deans Stimme soll allerdings von einem anderen Schauspieler stammen.

Kritik gibt's aber von Seiten lebendiger Schauspieler. So äußerte sich etwa "Captain America"-Darsteller Chris Evans auf Twitter: "Das ist furchtbar! Vielleicht können wir einen Computer besorgen, der uns einen neuen Picasso malt oder ein paar neue John-Lennon-Songs schreibt. Dieser komplette Mangel an Verständnis ist beschämend." Schauspiel-Kollege Elijah Wood ("Herr der Ringe") schrieb: "NEIN! Sowas sollte es nicht geben."

Nichtsdestotrotz: Der Streifen soll nächstes Jahr in die Kinos kommen. Die Vorproduktion beginnt schon in diesem Monat, heißt es.

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