Sie wollte aussehen wie Kim Kardashian: Model (26) platzt der Silikonbusen

Hollywood - Sie gab in ihrem noch jungen Leben mehr als eine halbe Million Dollar aus, um wie It-Girl Kim Kardashian auszusehen. Doch das sollte die in Brasilien geborene Jennifer Pamplona (26) nun bitter bereuen.

Jennifer Pamplona schwört Schönheits-OPs ab.
Jennifer Pamplona schwört Schönheits-OPs ab.  © Screenshot Instagram/Jennifer Pamplona

Insgesamt mehr als 30 Eingriffe gehen auf ihr Konto. Sechs Mal ließ sie sich Fett in den Hintern spritzen, zweimal ihre Nase korrigieren. Außerdem mussten acht Rippen dran glauben. Zweimal wurden Pamplonas Brüste vergrößert.

Und genau bei denen liegt nun auch das Problem. Denn eines der Implantate sei explodiert, wie "Daily Mail" berichtet. Deshalb muss die 26-Jährige im neuen Jahr wieder unters Messer.

Im Februar will sie sich ihre Implantate entfernen lassen. In dem Zusammenhang hat Pamplona auch endlich beschlossen, keine weiteren Operationen mehr zu haben, um ihren Körper zu verändern.

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Die Implantate wolle sie nicht ersetzen lassen. "Ich will das Risiko nicht", sagt sie. Zu groß ist die Angst, dass ihr noch einmal ein Implantat kaputt gehen und ihr Schmerzen bereiten könnte.

"Ich hatte in den letzten zwei Jahren Schmerzen und wusste, dass es meine Brüste waren. Es fühlte sich an, als würde ich zwei Wassermelonen halten. Es war so verrückt", erzählt sie.

Zwar gibt die 26-Jährige ganz offen zu: "Ich kann mir nicht vorstellen, wie es sein wird, meine Brüste dort nicht zu spüren, aber ich werde einfach froh sein, keine Schmerzen mehr in meinem Rücken zu haben."

War lange ihr großes Vorbild: Kim Kardashian.
War lange ihr großes Vorbild: Kim Kardashian.  © DPA

Früher habe sie für ihre Schönheit alles getan, doch jetzt wolle sie einfach nur noch sicherstellen, dass sie gesund bleibt. Für Pamplona ist das ein großer Schritt. Denn eigentlich ist sie süchtig nach OPs.

Als Kind, das in Sao Paolo, Brasilien, aufwuchs, wurde sie wegen ihres zierlichen Aussehens gehänselt und sehnte sich nach Kurven. In ihr reifte der Entschluss, wie Kim Kardashian aussehen zu wollen.

"Jedes Mal, wenn ich eine neue Operation hatte, fühlte ich mich glücklich, schön und anerkannt - dieses Gefühl, berühmt zu sein", erinnert sie sich. Außerdem war es der letzte Wunsch ihres verstorbenen Freundes. Pamplona sollte aussehen wie eine Barbie-Puppe.

Heute sagt die 26-Jährige: "Ich merke nach langer Zeit, dass die plastische Chirurgie für mich eine Sucht war." Zwar hätten sie die Operationen zu dem gemacht, was sie ist. Doch dieser Art von Körperoptimierung habe sie mittlerweile abgeschworen.

"Ich bin nicht gegen plastische Chirurgie, aber wenn Sie es tun, müssen Sie sicherstellen, dass der Arzt Sie gesund hält. Ich bin gegen Ärzte, die nicht wissen, wie sie mit ihren Patienten oder der Operation selbst umgehen sollen."

Sich selbst will die 26-Jährige ab sofort ohne chirurgische Eingriffe fit und schön halten. Dafür hat sie bereits eigene Produkte in Planung, "weil ich glaube, dass niemand mehr Erfahrung mit Schönheit hat als ich".

Titelfoto: Screenshot Instagram/Jennifer Pamplona

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