Grausam! Tierquäler verstümmeln Alpaka-Baby

Homberg (Efze) - Ein ebenso sinnloser wie grausamer Fall von Tierquälerei beschäftigt die Polizei in Nordhessen.

Dieses Foto der Polizei in Nordhessen zeigt das verstümmelte Alpaka-Baby.
Dieses Foto der Polizei in Nordhessen zeigt das verstümmelte Alpaka-Baby.  © Polizeipräsidium Nordhessen

Ein oder mehrere Tierquäler drangen am Donnerstag auf eine komplett umzäunte Weide bei Homberg (Efze) südlich von Kassel ein.

Auf dem Grundstück an der Straße "Am Frießelsbach" weideten zu diesem Zeitpunkt mehrere südamerikanische Alpakas. Darunter war auch ein erst ein Tag altes Alpaka-Baby, wie die Polizei am Freitag mitteilte.

Der unbekannte Täter verstümmelte das Alpaka-Baby: Er schnitt ihm beide Ohrspitzen ab.

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Neben dem Akt der Tierquälerei entstand dem Halter der Tiere durch die Attacke auch ein erheblicher wirtschaftlicher Schaden, "da er nun das Tier nicht mehr verkaufen kann", wie ein Polizeisprecher erklärte.

Der Schaden beläuft sich demnach auf circa 1000 Euro. Die Polizei kann den Tatzeitpunkt nur sehr grob einschätzen. Die Verstümmelung des Alpaka-Babys erfolgte demnach am Donnerstag zwischen 8 Uhr und 16.15 Uhr.

Wer hinweise auf den oder die Tierquäler geben kann, soll sich unter der Telefonnummer 0562299660 an die Polizeistation Fritzlar wenden.

Misshandeltes Alpaka-Baby und ein verschwundener Hund

Zu dem rätselhaften Fall um das verstümmelte Alpaka-Baby gehört möglicherweise auch das vorübergehende Verschwinden eines Hundes.

Wie die Polizei weiter berichtete, verschwand am gestrigen Donnerstag auch ein elf Jahre alter Bobtail, der sich zusammen mit einem weiteren Hütehund und den Alpakas auf der komplett eingezäunten Weide befunden hatte. Der Hunde tauchte jedoch noch am Donnerstag wieder auf und ist inzwischen zurück bei seinem Besitzer.

Ob das rätselhafte Verschwinden des Hundes etwas mit der Attacke gegen das Alpaka-Baby zu tun hat, ist Gegenstand der Ermittlungen der Polizei.

Titelfoto: Polizeipräsidium Nordhessen

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