Darum musste die AfD das Multikulti-Plakat wieder abhängen

Die AfD musste dieses fehlerhafte Plakat wieder abhängen.
Die AfD musste dieses fehlerhafte Plakat wieder abhängen.

Homburg / Berlin - Vor einigen Tagen hielt Frauke Petry (41) eine Rede in Homburg, wo sie mehr Bildung für saarländische Schulen forderte. Und dann geschah das: Ausgerechnet ihre um Wissen bemühte AfD-Fraktion musste ein fehlerhaftes Plakat wieder abhängen.

Auf dem öffentlichen Transparent forderte die Alternative für Deutschland "Kein Multikulti in Deutschland". Vor dem Aufhängen des Plakats hätten die Abgeordneten der umstrittenen Partei jedoch besser noch einmal ganz genau hingesehen.

In den Plakattext hatte sich ein kleiner, aber deutlicher Fehler eingeschlichen: "Kein Mutlikulti in Deutschland" stand dort geschrieben.

Mit diesem Rechtschreib-Fauxpas wurde die Forderung nach mehr Bildung für die saarländischen Kinder komplett ad absurdum geführt.

Vor allem in den sozialen Netzwerken wird das falsche Statement förmlich zerrissen, hagelt es spöttische Kommentare für den Buchstabendreher.

In einem offiziellen Facebook-Statement räumte der AfD-Abgeordnete Markus Loew, Wahlkreiskoordinator Wahlkreis Neunkirchen, ein, dass der Fehler nicht bei der AfD Saarland liege, sondern er die Verantwortung übernähme. Beim Multikulti-Poster handle es sich um einen fehlerhaften Plakatentwurf, der irrtümlicherweise aufgehängt worden sei.

Glücklicherweise sei dies kein großes Drama, da der eigentliche Fehler bei der Ausgabe im Lager passiert sei und nur wenige Exemplare in der Öffentlichkeit zu sehen seien. Die Abgeordneten haben laut Berliner Morgenpost das fehlerhafte Plakat inzwischen ausgetauscht.

Zudem haben sich die Politiker darüber beschwert, dass in der Vergangenheit Plakate auch schon gestohlen worden und an anderen Orten wieder aufgehängt worden seien.


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