"Es hat keinen Sinn zu schreien, Mama ist nicht hier": Vater vergewaltigt seine Tochter mehrfach

Hongkong - Der stellvertretende Richter am Obersten Gerichtshof in Hongkong, Anthony Kwok Kai-on, fand drastische Worte in diesem Missbrauchs-Prozess und sagte am Montag: "... dass selbst Bestien nicht mit diesem Missbrauch mithalten können", den der Angeklagte (51) begangen hatte.

Das Opfer (17) ist bis heute schwer traumatisiert (Symbolbild).
Das Opfer (17) ist bis heute schwer traumatisiert (Symbolbild).  © 123RF

Der Mann, der nur als HWK bezeichnet wurde, um die Identität des Opfers zu schützen, hatte sich schuldig bekannt seine Tochter sechsmal vergewaltigt und sechsmal sexuell missbraucht zu haben, berichtet "Yahoo News".

Richter Kwok sagte, dass die "verabscheuungswürdigen" Taten "das Blut zum Kochen gebracht" hätten, als die Staatsanwaltschaft mitgeteilt hatte, dass die erste Vergewaltigung stattgefunden habe, als das Mädchen erst neun Jahre alt gewesen war.

"Sie haben es nicht nur versäumt, ihre heranwachsende Tochter nach besten Kräften zu versorgen, sondern sie auch noch missbraucht und sogar vergewaltigt", sagte Richter Kwok höchst empört.

Die Übergriffe auf seine Tochter beging der arbeitslose Vater zwischen 2009 und 2018, als sie zwischen neun und siebzehn Jahren alt war. Der gesamte Missbrauch fand in der Wohnung der Familie statt.

Als das Kind bei einem der Vorfälle um Hilfe rief, zu dem es noch neun Jahre alt war, sagte ihr Vater: "Es hat keinen Sinn zu schreien, Mama ist nicht hier. "

Aktueller Bericht über das Opfer ist erschütternd

Der Richter fällte ganz bewusst ein hartes Urteil (Symbolbild).
Der Richter fällte ganz bewusst ein hartes Urteil (Symbolbild).  © 123RF

Der Verteidiger des Täters, Francis Cheng, bat um Nachsicht und sagte, sein Mandant sei reumütig und glaube, dass "er jeden Tag, der ihm drohenden Gefängnisstrafe" verdienen würde. Cheng fügte hinzu, dass sein Klient sich selbst die Schuld an allem gebe und den Kontakt zu seiner Frau und seiner Tochter bewusst abgebrochen habe.

Ein Bericht über das aktuelle Leben des Opfers, machte deutlich, wie schlecht es der jungen Frau heute geht. Sie leide demnach unter einer schweren posttraumatischen Belastungsstörung und wolle nicht an die Ereignisse erinnert werden. Sie brauche auch eine Beratung, da sie ihr Vertrauen in das männliche Geschlecht komplett verloren habe.

Die Vorfälle wurden bekannt, als die Jugendliche nach einem Streit zwischen ihren Eltern, aus deren Wohnung ausgezogen war. Sie suchte danach Hilfe bei einem Sozialarbeiter und deckte den Missbrauch bereits im Januar 2018 auf.

Der Richter sagte, ein schweres Urteil sei erforderlich, um die von der Gesellschaft geforderten moralischen Werte widerzuspiegeln und andere davon abzuhalten, dasselbe Verbrechen zu begehen. Der Angeklagte wurde deshalb zu 16 Jahren Gefängnis verurteilt.

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