Von Dresdner entworfen: Der neue Hope Award kommt in gute Hände

Ulrich Eißner (54, l.) arbeitet mit Bossierer Gerd Rumberger (32) in der 
Manufaktur Meissen am Modell des Awards.
Ulrich Eißner (54, l.) arbeitet mit Bossierer Gerd Rumberger (32) in der Manufaktur Meissen am Modell des Awards.  © Norbert Neumann

Dresden - Sieben Mal schon wurde der "Hope Award" an Menschen verliehen, die der Krankheit Aids den Kampf angesagt haben. 

Am 12. November ehrt die "Hope Gala Dresden" im Schauspielhaus einen neuen Preisträger - mit einem neuen Preis, entworfen vom Dresdner Künstler Ulrich Eißner (54).

Der alte Preis: eine der Abfall-Kunst nachempfundene Skulptur von Heinz Morszoeck (55) aus Meissener Porzellan. Diesen Award bekamen u.a.: Ex-Model Waris Dirie (51), CDU-Politikerin Rita Süßmuth (79), Sänger Harry Belafonte (89). Wer den 8. Award erhält, ist (noch) ein Geheimnis. 

Gemunkelt wird: Es ist ein international bekannter Star aus dem Sportbereich. Sicher ist: Der Preis wurde von Künstler und Theaterplastiker Ulrich Eißner geschaffen - zwei Hände beschützen ein Neugeborenes. Eißners Arbeit trägt den Titel: "Hoffnung fassen". Der Entwurf wird in der Manufaktur Meissen von Chefplastiker Jörg Danielczyk (64) und seinen Meisterschülern umgesetzt.

Die Preisverleihung ist der Höhepunkt der 11. Hope Gala am 12. November. "Seit 2006 haben wir eine Million Euro Spendengelder eingespielt", sagt stolz Gala-Gastgeberin Viola Klein (57). 

Das Geld kommt aidskranken Frauen und Kindern in Südafrika zugute, die von der Stiftung "Hope Capetown" betreut werden. Die Karte kostet ab 110 Euro. Infos zur Gala gibt es online.

So wird der Preis aussehen: Zwei Hände halten schützend ein Neugeborenes.
So wird der Preis aussehen: Zwei Hände halten schützend ein Neugeborenes.  © Norbert Neumann
Das Preis-Team: Ulrich Eißner (54, Mitte), Bossierer Gerd Rumberger (32, r.) 
und die Meisterschüler Maria Walther (28), Maximilian Hagstolz (24) und Judith 
Lehnert (26, v.l.).
Das Preis-Team: Ulrich Eißner (54, Mitte), Bossierer Gerd Rumberger (32, r.) und die Meisterschüler Maria Walther (28), Maximilian Hagstolz (24) und Judith Lehnert (26, v.l.).  © Norbert Neumann