Schon wieder: Soldat (19) stirbt nach Hitze-Marsch!

Wegen der großen Hitze gab es bei dem Marsch mehr Pausen und Getränke als üblich, erklärte ein Sprecher (Symbolbild).
Wegen der großen Hitze gab es bei dem Marsch mehr Pausen und Getränke als üblich, erklärte ein Sprecher (Symbolbild).  © Stefan Sauer/dpa-Zentralbild/dpa

Horn (Österreich) - Schon wieder ein tragischer Todesfall unter Soldaten nach einem Hitze-Marsch: Ein 19-jähriger Rekrut ist nach einem einstündigen Marsch während einer Pause zusammengebrochen und starb wenig später, berichtet "nachrichten.at".

Erst vor Kurzem gab es einen ähnlichen Todesfall in Munster (TAG24 berichtete). Im aktuellen Fall, der sich am Donnerstag in Österreich ereignete, soll die große Hitze extra berücksichtigt worden sein, so ein Sprecher.

Bereits während des Marsches soll der junge Soldat über Schwindel geklagt haben. Aus diesem Grund wurde er in die Kaserne gebracht.

Schnell ging es nach notfallmedizinischer Erstversorgung ins Krankenhaus Horn, wo er trotz intensiver Bemühungen verstarb.

Laut des behandelnden Arztes besteht der Verdacht, dass der 19-jährige eine bakterielle Infektion hatte. Aus diesem Grund wurden vorbeugende medizinische Maßnahmen für die Gardesoldaten und das Personal der Horner Kaserne ergriffen.

Außerdem hat das Bundesheer eine Unfallkommission eingesetzt, die eng mit der Staatsanwaltschaft kooperiert, um den Vorfall zu untersuchen.

Seine Eltern wurden von einem Kriseninterventionsteam betreut. Den Hinterbliebenen sprach das Bundesheer seine aufrichtige Anteilnahme aus.

Titelfoto: Stefan Sauer/dpa-Zentralbild/dpa


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