Horror im Motel! Über 1000 Gäste werden heimlich in ihren Zimmern gefilmt

Seoul (Südkorea) - Was sich in mehreren Unterkünften in Südkorea zugetragen hat, ist der absolute Horror! Über 1000 Personen wurden ohne ihr Wissen gefilmt, das Material anschließend verkauft.

Die Kameras waren hinter verschiedenen Geräten versteckt.
Die Kameras waren hinter verschiedenen Geräten versteckt.  © South Korea National Police Agency

Der Skandal erschüttert das ganze Land: Insgesamt waren 42 Zimmer in 30 Unterkünften in insgesamt zehn Städten betroffen.

Rund 1600 Motel-Gäste wurden heimlich von kleinen Kameras gefilmt, die in digitalen Fernsehboxen, Wandsteckdosen oder Fönhaltern versteckt waren.

Die Clips wurden live ins Internet übertragen, wo User sich das Gefilmte gegen Geld anschauen konnten.

Die Website, die das Material verkaufte, hatte mehr als 4000 Mitglieder. Ein Teil der Personen bezahlte sogar monatlich umgerechnet um die 40 Euro für eine Art Abo, um auf zusätzliche Funktionen, wie spezielle Live-Streams, zugreifen zu können.

Vom vergangenen November bis heute konnte die Täter so um die 5200 Euro erbeuten.

Die Sache flog auf, als die Polizei die Videos selbst im Internet entdeckte, erklärte ein Sprecher laut CNN.

Für Betroffene solcher Vorfälle ist nicht nur die Tatsache, dass sie heimlich beobachtet wurden, einfach schrecklich. "Die häufigsten Dinge, die die Opfer sagen - und sie sind ziemlich herzzerreißend - sind 'Ich möchte sterben' oder 'ich kann mein Haus nicht mehr verlassen'', meint Lee Ji-soo, ein Computerspezialist, der Frauen dabei hilft, das Internet von Bildern zu reinigen, die ohne ihre Zustimmung aufgenommen wurden.

Die Betroffenen haben oft das Gefühl, dass sie später von Fremden auf der Straße erkannt werden könnten.

Im neuesten Fall nahm die Polizei jetzt zwei verdächtige Männer und ein Pärchen fest. Die Unterkünfte selbst sollen mit den Taten nichts zu tun haben.

Titelfoto: South Korea National Police Agency

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